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Funktionsprüfung der Schilddrüsenhormonachse bei Patienten mit endogener Depression im Vergleich zu gesunden Probanden
Funktionsprüfung der Schilddrüsenhormonachse bei Patienten mit endogener Depression im Vergleich zu gesunden Probanden
Es ist bereits bekannt, dass depressive Patienten eine verminderte TSH-Antwort im TRH-Stimulationstest aufweisen. Es wurde jedoch noch nicht geprüft in wie fern eine Vorbehandlung mit T3 in der Lage ist, die TRH-Induzierte TSH-Antwort bei den Depressiven zu supprimieren, oder ein "escape"-Phänomen mit einer erhöhten, paradoxen TSH-Stimulation herbeizuführen. Bei zwanzig, nicht medikamentös behandelten, depressiven Patienten mit einer major Depression nach den DSM-IV Kriterien, sowie zwanzig gesunden Vergleichspersonen, welche dem Alter und dem Geschlecht der Depressiven entsprachen, wurde am ersten Tag der einfache TRH-Test durchgeführt und am zweiten Tag der kombiniertem T3-TRH-Test. Die depressiven Patienten zeigten im Vergleich zu den gesunden Personen eine signifikant verminderte TSH-Antwort im einfachen TRH-Test. Die prozentuale Suppresion der TRH-Induzierten TSH-Antwort nach der Vorbehandlung mit T3 war bei Patienten (61,07%)und Probanden (64,20%) vergleichbar. Die Prolaktin-Stimulation zeigte bei Patienten und Probanden weder im TRH-Test, noch im T3-TRH-Test Unterschiede. Durch den T3-TRH-Test konnte festgestellt werden, dass keine Störung im Rückkopelungsmechanismus der Schilddrüsenhormonachse depressiver Patienten existiert.
Depression, TRH-Test, T3-TRH-Test, TSH, Trijodthyronin
Tsikolata, Vassiliki
2005
Deutsch
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Tsikolata, Vassiliki (2005): Funktionsprüfung der Schilddrüsenhormonachse bei Patienten mit endogener Depression im Vergleich zu gesunden Probanden. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät
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Abstract

Es ist bereits bekannt, dass depressive Patienten eine verminderte TSH-Antwort im TRH-Stimulationstest aufweisen. Es wurde jedoch noch nicht geprüft in wie fern eine Vorbehandlung mit T3 in der Lage ist, die TRH-Induzierte TSH-Antwort bei den Depressiven zu supprimieren, oder ein "escape"-Phänomen mit einer erhöhten, paradoxen TSH-Stimulation herbeizuführen. Bei zwanzig, nicht medikamentös behandelten, depressiven Patienten mit einer major Depression nach den DSM-IV Kriterien, sowie zwanzig gesunden Vergleichspersonen, welche dem Alter und dem Geschlecht der Depressiven entsprachen, wurde am ersten Tag der einfache TRH-Test durchgeführt und am zweiten Tag der kombiniertem T3-TRH-Test. Die depressiven Patienten zeigten im Vergleich zu den gesunden Personen eine signifikant verminderte TSH-Antwort im einfachen TRH-Test. Die prozentuale Suppresion der TRH-Induzierten TSH-Antwort nach der Vorbehandlung mit T3 war bei Patienten (61,07%)und Probanden (64,20%) vergleichbar. Die Prolaktin-Stimulation zeigte bei Patienten und Probanden weder im TRH-Test, noch im T3-TRH-Test Unterschiede. Durch den T3-TRH-Test konnte festgestellt werden, dass keine Störung im Rückkopelungsmechanismus der Schilddrüsenhormonachse depressiver Patienten existiert.