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Retrospektive Auswertung unfallbedingter Zahnhartsubstanzverlertzungen
Retrospektive Auswertung unfallbedingter Zahnhartsubstanzverlertzungen
Die Zielsetzung des Dissertationsprojektes war es, das therapeutische Management von Frakturverletzungen der Zahnhartsubstanz unter zusätzlicher Berücksichtigung von Luxationsverletzungen im bleibenden Gebiss zu untersuchen und im Rahmen einer retrospektiven Auswertung zu analysieren. Ein wichtiges Ergebnis der retrospektiven Studie war es, dass sowohl unkomplizierte als auch komplizierte Kronenfrakturen in Bezug auf das Überleben von Pulpenvitalität und Restauration eine hohe Erfolgsrate aufweisen. Im Fall von zusätzlichen Luxationsverletzungen sank die Überlebensrate der Pulpenvitalität und von Restauration sowohl bei unkomplizierten als auch bei komplizierten Kronenfrakturen. Darüber hinaus können beide Frakturmuster mit einer guten Erfolgsrate mit Reattachments versorgt werden, sofern diese vorliegen. Sollten sich wiederbefestige Fragmente lösen, geht die Wiederholung des gleichen klinischen Vorgehens gleichfalls mit einer hohen Erfolgsrate einher.
Zahntrauma, Zahnhartsubstanz, Kronenfrakturen, Reattachment
Bissinger, Ricarda Gudrun
2022
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Bissinger, Ricarda Gudrun (2022): Retrospektive Auswertung unfallbedingter Zahnhartsubstanzverlertzungen. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Die Zielsetzung des Dissertationsprojektes war es, das therapeutische Management von Frakturverletzungen der Zahnhartsubstanz unter zusätzlicher Berücksichtigung von Luxationsverletzungen im bleibenden Gebiss zu untersuchen und im Rahmen einer retrospektiven Auswertung zu analysieren. Ein wichtiges Ergebnis der retrospektiven Studie war es, dass sowohl unkomplizierte als auch komplizierte Kronenfrakturen in Bezug auf das Überleben von Pulpenvitalität und Restauration eine hohe Erfolgsrate aufweisen. Im Fall von zusätzlichen Luxationsverletzungen sank die Überlebensrate der Pulpenvitalität und von Restauration sowohl bei unkomplizierten als auch bei komplizierten Kronenfrakturen. Darüber hinaus können beide Frakturmuster mit einer guten Erfolgsrate mit Reattachments versorgt werden, sofern diese vorliegen. Sollten sich wiederbefestige Fragmente lösen, geht die Wiederholung des gleichen klinischen Vorgehens gleichfalls mit einer hohen Erfolgsrate einher.