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HW2-Frakturen im Alter: Lebensqualität und funktionelle Ergebnisse mit und ohne Operation
HW2-Frakturen im Alter: Lebensqualität und funktionelle Ergebnisse mit und ohne Operation
Einleitung HW 2-Frakturen gehören zu den häufigsten Frakturen der Halswirbelsäule bei über 65-jährigen Patienten. Die Behandlungsoptionen werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Vornehmlich werden knöcherne Heilungsraten und Mortalitätsdaten hinsichtlich einer konservativen oder operativen Strategie bewertet. Die Datenlage zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HrQoL) mit funktionellen Behandlungsergebnissen (ADL) ist jedoch von begrenztem Umfang. Rationale Das Primärziel unserer Arbeit war der Vergleich der HrQoL älterer Patienten nach nicht-operativer gegenüber operativer Behandlung einer HW2-Fraktur. Das Sekundärziel war, hierfür verschiedene Messinstrumente auf Ihre Reliabilität, Validität sowie praktische Eignung zu evaluieren. Darüber hinaus wurden die knöcherne Ausheilung und die Mortalität der beiden Behandlungsarme miteinander verglichen. Material und Patienten Es wurden retrospektiv demographische, klinische und radiologische Daten von über 65-jährigen Patienten mit HW 2-Frakturen über einen Zeitraum von 5 Jahren gesammelt. Die Klassifikation der Frakturen erfolgte nach Anderson & D’Alonzo [AA] und atypischen Axis-Frakturen. Die HrQoL wurde im Schnitt nach 23 Monaten mit vier Messinstrumente (Barthel-Index [BI], Neck Disability score [NDI], EQ-5D-3L [EQ5] und SF-36 health score [SF36phy + psy]) in Arzt-Patienten-Interviews evaluiert. Die Ergebnisse wurden interinstrumentell mittels Korrelationsanalyse bewertet. Ergebnisse 47 Patienten im Alter von 80,21 ± 6,83 Jahren (LJ) und einem Elixhauser-Comorbidity-Score (ELIX) von 16,0 ± 10,68 (min: -19, max: +89) wurden an einer HW2-Fraktur behandelt. 48,9% der Pat. erlitten eine AA II-Fraktur, 27,7% eine AA III-Fraktur und 23,4% atypische HW2-Frakturen. 17 Patienten (36,2%) wurden konservativ (k) und 30 (63,8%) operativ (op) behandelt. 27 Patienten konnten, nach Ausschluss von 14 verstorbenen, vier Pat. mit Wechsel des Behandlungsarmes und zwei nicht einwilligungsfähig Pat., hinsichtlich ihrer HrQoL evaluiert werden. Die 20 op-Pat. zeigten gegenüber den 7 k-Pat bessere Ergebnisse im NDI (M 14,15 vs 17,29) und EQ5 (M 0,674 vs 0,553), diskret besser waren sie im BI (M 89,25 vs 87,14) und nahezu ausgeglichen im SF36phy (M 34,18 vs 35,50) und SF36psy (M 41,69 vs 42,70). Unabhängig von der Behandlungsmethode zeigten Pat. ohne Komplikationen (Kompl.) ein besseres Outcome als mit Kompl. [BI (M 90 vs 86,5), NDI (M 13,71 vs 17,1), EQ5 (M 0,67 vs 0,596) und SF36psy (M 43,77 vs 38,86). Die HrQoL erwies sich unbeeinflusst von der knöchernen Ausheilung. Unter allen Messinstrumenten ließ sich eine hohe und signifikante Korrelation nachweisen: Insbesondere die Kombination aus EQ5 (r >0,75, p =0,000) und BI (r >0,49, p <0,005) deckten die ADL und die LQ physisch und psychisch vollständig ab. Von der Gesamtkohorte der 47 Pat. verstarben 14 Pat. (29,8%), innerhalb der k-Gruppe (52,9%) signifikant mehr als innerhalb der op-Gruppe (16,7%, p <0,05). k-Pat. (83,65LJ) waren wiederum signifikant älter als die op-Pat (78,27 LJ, p <0,05), der ELIX war jedoch nahezu identisch (k: 16,12 vs op: 15,93). k-Pat. erlitten mehr Kompl. als op-Pat. (64,7% vs 53,3%) und Pat. mit mehr Kompl. hatten tendenziell eine höhere Mortalität zur Folge. k-Pat. zeigten einen höheren Anteil an Pseudarthrosen (66,7%), op-Pat. hingegen eher eine knöcherne Ausheilung (57,9%). Fazit Alle 4 verwendeten Messinstrumente erwiesen sich im hohen Maße zur Nachbeobachtung von Pat. nach HW2-Frakturen geeignet. Insbesondere durch die Kombination des Barthel-Index mit EQ-5D-3L lassen sich funktionelle Ergebnisse und Lebensqualität valide und reliabel, aber auch zuverlässig und einfach beurteilen. Eine klare und signifikante Verbesserung der HrQoL nach Operation einer HW2-Fraktur ließ sich in unserer Arbeit nicht feststellen. Dies war auch in den bisherigen, spärlich vorhandenen Arbeiten zu diesem Thema nicht eindeutig möglich. Limitierend muss hinzugefügt werden, dass auch in unserer Arbeit eine Selektions-, resp. intention-to-treat-Bias nicht ausgeschlossen werden kann. Dennoch konnten wir unter Verwendung von mehreren hochvalidierten Messinstrumenten aufzeigen, dass ältere Patienten mit einer HW2-Fraktur hinsichtlich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität eher von einer Operation als von einer konservativen Behandlung profitieren., Introduction Axis (C2)-fractures are one of the most fractures of the cervical spine of patients (pat.) above 65 years (y). Treatment modalities are still controversial. In terms of non-operative or operative therapy particularly bony fusion and mortality was to be assessed. Former and common literature is lacking of data of Health related Quality of Life (HrQoL). Objective First endpoint of our study was to compare the HrQoL-results of elderly pat. after non-operative versus operative treatment of C2-fracture. The second end-point was to evaluate different HrQoL-instruments with reference to the reliability, validity and eligibility. Moreover bony healing and mortality were assessed and compared. Materials and patients Over a 5y period demographic, clinical and radiological data of pat. elder than 65y were collected retrospectively. C2-fractures were classified with reference to Anderson & d’Alonzo [AA] and atypical C2-fractures. After a mean of 23 months the HrQoL was assessed in a patient-doctor-interview with four HrQoL-instruments (Barthel-Index [BI], Neck Disability score [NDI], EQ-5D-3L [EQ5] and SF-36 health score [SF36phy + psy]). The results of all instruments were rated with a correlation analysis. Results 47 patients with C2-fractures were treated. The mean age was 80,21 ±6,83y and the Elixhauser Comorbidity score [ELIX] 16,0 ±10,68 (min: -19, max: 89). 48,9% had an AA II-fracture, 27,7% an AA III- and 23,4% atypical C2-fractures. 17 pat. (36,2%) were treated non-operatively (non-op) and 30 pat. (63,8%) operatively (op). 27 patients were evaluated in terms of their HrQoL. Of the total of 47 pat., 14 pat. were excluded due to death, another four due to cross-over and two with no in-formed consent. The 20 op-pat. had better results than the 7 non-op pat. in NDI (M 14,15 vs 17,29) and EQ5 (M 0,674 vs 0,553). There was an advantage in BI (M 89,25 vs 87,14) and they were balanced in SF36phy (M 34,18 vs 35,50) and SF36psy (M 41,69 vs 42,70). Irrespectively of treatment the outcome of pat. without complications (compl.) was better than in pat. with compl. [BI (M 90 vs 86,5), NDI (M 13,71 vs 17,1), EQ5 (M 0,67 vs 0,596) and SF36psy (M 43,77 vs 38,86)]. Bony healing had no impact on HrQoL. There was a high and significant correlation within all HrQoL-instruments. In particular the combination of EQ5 (r >0,75, p =0,000) and BI (r >0,49, p <0,005) covered all physical and mental aspects of the QoL (Quality of Life) and ADL (activity of daily living). 14 (29,8%) of the total of 47 pat. died, significantly more in the non-op than op group (52,9% vs 16,7%, p <0,05). Non-op pat. were significantly elder than op-pat. (83,65y vs 78,27y, p <0,05) but the ELIX was almost equal (non-op: 16,12 vs op: 15,93). Non-op-pat. had more compl. than op-pat. (64,7% vs 53,3%) and pat. with more compl. showed a trend to a higher mortality. There was a higher rate of non-union in non-op-pat. (66,7%). In contrast op-pat. showed more bony union (57,9%). Conclusion All four measuring instruments are highly eligible for HrQoL-surveys after treatment of C2-fractures. The combination of the Barthel-Index and EQ-5D-3L revealed to be reliable and valid but also simple tools for evaluating the Quality of Life and Activities of Daily Living. In our study there was no clear and significant improvement of the HrQoL after operation of a C2-fracture. This is according to the previous spare publications regarding this subject. As a limitation of this study we also cannot eliminate a selection- or an intention-to-treat bias. However with a wide range of highly validated measuring instruments we showed that elderly patients with a C2-fracture can benefit in terms of the Health related Quality of Live from an operation more than from a non-operative treatment.
HWK2, Densfraktur, Lebensqualität, HrQoL, obere HWS
Kim, In-Se
2022
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Kim, In-Se (2022): HW2-Frakturen im Alter: Lebensqualität und funktionelle Ergebnisse mit und ohne Operation. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Einleitung HW 2-Frakturen gehören zu den häufigsten Frakturen der Halswirbelsäule bei über 65-jährigen Patienten. Die Behandlungsoptionen werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Vornehmlich werden knöcherne Heilungsraten und Mortalitätsdaten hinsichtlich einer konservativen oder operativen Strategie bewertet. Die Datenlage zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HrQoL) mit funktionellen Behandlungsergebnissen (ADL) ist jedoch von begrenztem Umfang. Rationale Das Primärziel unserer Arbeit war der Vergleich der HrQoL älterer Patienten nach nicht-operativer gegenüber operativer Behandlung einer HW2-Fraktur. Das Sekundärziel war, hierfür verschiedene Messinstrumente auf Ihre Reliabilität, Validität sowie praktische Eignung zu evaluieren. Darüber hinaus wurden die knöcherne Ausheilung und die Mortalität der beiden Behandlungsarme miteinander verglichen. Material und Patienten Es wurden retrospektiv demographische, klinische und radiologische Daten von über 65-jährigen Patienten mit HW 2-Frakturen über einen Zeitraum von 5 Jahren gesammelt. Die Klassifikation der Frakturen erfolgte nach Anderson & D’Alonzo [AA] und atypischen Axis-Frakturen. Die HrQoL wurde im Schnitt nach 23 Monaten mit vier Messinstrumente (Barthel-Index [BI], Neck Disability score [NDI], EQ-5D-3L [EQ5] und SF-36 health score [SF36phy + psy]) in Arzt-Patienten-Interviews evaluiert. Die Ergebnisse wurden interinstrumentell mittels Korrelationsanalyse bewertet. Ergebnisse 47 Patienten im Alter von 80,21 ± 6,83 Jahren (LJ) und einem Elixhauser-Comorbidity-Score (ELIX) von 16,0 ± 10,68 (min: -19, max: +89) wurden an einer HW2-Fraktur behandelt. 48,9% der Pat. erlitten eine AA II-Fraktur, 27,7% eine AA III-Fraktur und 23,4% atypische HW2-Frakturen. 17 Patienten (36,2%) wurden konservativ (k) und 30 (63,8%) operativ (op) behandelt. 27 Patienten konnten, nach Ausschluss von 14 verstorbenen, vier Pat. mit Wechsel des Behandlungsarmes und zwei nicht einwilligungsfähig Pat., hinsichtlich ihrer HrQoL evaluiert werden. Die 20 op-Pat. zeigten gegenüber den 7 k-Pat bessere Ergebnisse im NDI (M 14,15 vs 17,29) und EQ5 (M 0,674 vs 0,553), diskret besser waren sie im BI (M 89,25 vs 87,14) und nahezu ausgeglichen im SF36phy (M 34,18 vs 35,50) und SF36psy (M 41,69 vs 42,70). Unabhängig von der Behandlungsmethode zeigten Pat. ohne Komplikationen (Kompl.) ein besseres Outcome als mit Kompl. [BI (M 90 vs 86,5), NDI (M 13,71 vs 17,1), EQ5 (M 0,67 vs 0,596) und SF36psy (M 43,77 vs 38,86). Die HrQoL erwies sich unbeeinflusst von der knöchernen Ausheilung. Unter allen Messinstrumenten ließ sich eine hohe und signifikante Korrelation nachweisen: Insbesondere die Kombination aus EQ5 (r >0,75, p =0,000) und BI (r >0,49, p <0,005) deckten die ADL und die LQ physisch und psychisch vollständig ab. Von der Gesamtkohorte der 47 Pat. verstarben 14 Pat. (29,8%), innerhalb der k-Gruppe (52,9%) signifikant mehr als innerhalb der op-Gruppe (16,7%, p <0,05). k-Pat. (83,65LJ) waren wiederum signifikant älter als die op-Pat (78,27 LJ, p <0,05), der ELIX war jedoch nahezu identisch (k: 16,12 vs op: 15,93). k-Pat. erlitten mehr Kompl. als op-Pat. (64,7% vs 53,3%) und Pat. mit mehr Kompl. hatten tendenziell eine höhere Mortalität zur Folge. k-Pat. zeigten einen höheren Anteil an Pseudarthrosen (66,7%), op-Pat. hingegen eher eine knöcherne Ausheilung (57,9%). Fazit Alle 4 verwendeten Messinstrumente erwiesen sich im hohen Maße zur Nachbeobachtung von Pat. nach HW2-Frakturen geeignet. Insbesondere durch die Kombination des Barthel-Index mit EQ-5D-3L lassen sich funktionelle Ergebnisse und Lebensqualität valide und reliabel, aber auch zuverlässig und einfach beurteilen. Eine klare und signifikante Verbesserung der HrQoL nach Operation einer HW2-Fraktur ließ sich in unserer Arbeit nicht feststellen. Dies war auch in den bisherigen, spärlich vorhandenen Arbeiten zu diesem Thema nicht eindeutig möglich. Limitierend muss hinzugefügt werden, dass auch in unserer Arbeit eine Selektions-, resp. intention-to-treat-Bias nicht ausgeschlossen werden kann. Dennoch konnten wir unter Verwendung von mehreren hochvalidierten Messinstrumenten aufzeigen, dass ältere Patienten mit einer HW2-Fraktur hinsichtlich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität eher von einer Operation als von einer konservativen Behandlung profitieren.

Abstract

Introduction Axis (C2)-fractures are one of the most fractures of the cervical spine of patients (pat.) above 65 years (y). Treatment modalities are still controversial. In terms of non-operative or operative therapy particularly bony fusion and mortality was to be assessed. Former and common literature is lacking of data of Health related Quality of Life (HrQoL). Objective First endpoint of our study was to compare the HrQoL-results of elderly pat. after non-operative versus operative treatment of C2-fracture. The second end-point was to evaluate different HrQoL-instruments with reference to the reliability, validity and eligibility. Moreover bony healing and mortality were assessed and compared. Materials and patients Over a 5y period demographic, clinical and radiological data of pat. elder than 65y were collected retrospectively. C2-fractures were classified with reference to Anderson & d’Alonzo [AA] and atypical C2-fractures. After a mean of 23 months the HrQoL was assessed in a patient-doctor-interview with four HrQoL-instruments (Barthel-Index [BI], Neck Disability score [NDI], EQ-5D-3L [EQ5] and SF-36 health score [SF36phy + psy]). The results of all instruments were rated with a correlation analysis. Results 47 patients with C2-fractures were treated. The mean age was 80,21 ±6,83y and the Elixhauser Comorbidity score [ELIX] 16,0 ±10,68 (min: -19, max: 89). 48,9% had an AA II-fracture, 27,7% an AA III- and 23,4% atypical C2-fractures. 17 pat. (36,2%) were treated non-operatively (non-op) and 30 pat. (63,8%) operatively (op). 27 patients were evaluated in terms of their HrQoL. Of the total of 47 pat., 14 pat. were excluded due to death, another four due to cross-over and two with no in-formed consent. The 20 op-pat. had better results than the 7 non-op pat. in NDI (M 14,15 vs 17,29) and EQ5 (M 0,674 vs 0,553). There was an advantage in BI (M 89,25 vs 87,14) and they were balanced in SF36phy (M 34,18 vs 35,50) and SF36psy (M 41,69 vs 42,70). Irrespectively of treatment the outcome of pat. without complications (compl.) was better than in pat. with compl. [BI (M 90 vs 86,5), NDI (M 13,71 vs 17,1), EQ5 (M 0,67 vs 0,596) and SF36psy (M 43,77 vs 38,86)]. Bony healing had no impact on HrQoL. There was a high and significant correlation within all HrQoL-instruments. In particular the combination of EQ5 (r >0,75, p =0,000) and BI (r >0,49, p <0,005) covered all physical and mental aspects of the QoL (Quality of Life) and ADL (activity of daily living). 14 (29,8%) of the total of 47 pat. died, significantly more in the non-op than op group (52,9% vs 16,7%, p <0,05). Non-op pat. were significantly elder than op-pat. (83,65y vs 78,27y, p <0,05) but the ELIX was almost equal (non-op: 16,12 vs op: 15,93). Non-op-pat. had more compl. than op-pat. (64,7% vs 53,3%) and pat. with more compl. showed a trend to a higher mortality. There was a higher rate of non-union in non-op-pat. (66,7%). In contrast op-pat. showed more bony union (57,9%). Conclusion All four measuring instruments are highly eligible for HrQoL-surveys after treatment of C2-fractures. The combination of the Barthel-Index and EQ-5D-3L revealed to be reliable and valid but also simple tools for evaluating the Quality of Life and Activities of Daily Living. In our study there was no clear and significant improvement of the HrQoL after operation of a C2-fracture. This is according to the previous spare publications regarding this subject. As a limitation of this study we also cannot eliminate a selection- or an intention-to-treat bias. However with a wide range of highly validated measuring instruments we showed that elderly patients with a C2-fracture can benefit in terms of the Health related Quality of Live from an operation more than from a non-operative treatment.