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Auswirkung der Isoniazid Resistenz auf die Behandlungsergebnisse einer Standard-DOTS und alternativer Therapieregime in der Kirgisischen Republik
Auswirkung der Isoniazid Resistenz auf die Behandlungsergebnisse einer Standard-DOTS und alternativer Therapieregime in der Kirgisischen Republik
Unsere Studie ist für Kirgisistan und Zentralasien von großer Bedeutung, da diese die erste Untersuchung der Auswirkungen der INH-Resistenz auf die Behandlungsergebnisse einer Standard-DOTS und alternativer Therapieregime darstellt. In unserer Arbeit konnten wir zeigen, dass eine Standard-DOTS-Therapie bei HR-TB zu signifikant schlechteren Behandlungsergebnissen führte als bei HS-TB. Eine verlängerte DOTS-Therapie von mehr als 8 Monate führte hingegen zu einem verbesserten Therapie-Outcome. Die Analyse der Therapieregime erbrachte, dass die Behandlung mit Erstlinienmedikamenten bessere Ergebnisse erzielte als eine empirisch durchgeführte MDR-TB-Therapie. Patienten mit HR-TB, die während der SLD-Therapie kein RIF erhielten, zeigten dabei schlechtere Therapie-Outcomes als Patienten mit RIF-haltiger Therapie. Unsere Arbeit zeigte zudem, dass bei der Mehrheit der mikroskopie-negativen Proben in der Kirgisischen Republik keine molekularbiologische Resistenztestung durchgeführt wurde. Die frühzeitige Diagnose einer INH-Resistenz mittels mDST ermöglicht die Optimierung der HR-TB Therapie. Angesichts der hohen Prävalenz von INH-Resistenzen in Kirgistan und Zentralasien ist es wichtig, den Einfluss der INH-Monoresistenz auf die Behandlungsergebnisse der HR-TB besser zu erforschen und optimale Therapieregime zu definieren. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Verbesserung der TB-Diagnostik mit Anwendung moderner Nukleinsäureamplifikationstests zu schneller Resistenzbestimmung vor Einleitung der Therapie.
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Bykova, Irina
2021
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Bykova, Irina (2021): Auswirkung der Isoniazid Resistenz auf die Behandlungsergebnisse einer Standard-DOTS und alternativer Therapieregime in der Kirgisischen Republik. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Unsere Studie ist für Kirgisistan und Zentralasien von großer Bedeutung, da diese die erste Untersuchung der Auswirkungen der INH-Resistenz auf die Behandlungsergebnisse einer Standard-DOTS und alternativer Therapieregime darstellt. In unserer Arbeit konnten wir zeigen, dass eine Standard-DOTS-Therapie bei HR-TB zu signifikant schlechteren Behandlungsergebnissen führte als bei HS-TB. Eine verlängerte DOTS-Therapie von mehr als 8 Monate führte hingegen zu einem verbesserten Therapie-Outcome. Die Analyse der Therapieregime erbrachte, dass die Behandlung mit Erstlinienmedikamenten bessere Ergebnisse erzielte als eine empirisch durchgeführte MDR-TB-Therapie. Patienten mit HR-TB, die während der SLD-Therapie kein RIF erhielten, zeigten dabei schlechtere Therapie-Outcomes als Patienten mit RIF-haltiger Therapie. Unsere Arbeit zeigte zudem, dass bei der Mehrheit der mikroskopie-negativen Proben in der Kirgisischen Republik keine molekularbiologische Resistenztestung durchgeführt wurde. Die frühzeitige Diagnose einer INH-Resistenz mittels mDST ermöglicht die Optimierung der HR-TB Therapie. Angesichts der hohen Prävalenz von INH-Resistenzen in Kirgistan und Zentralasien ist es wichtig, den Einfluss der INH-Monoresistenz auf die Behandlungsergebnisse der HR-TB besser zu erforschen und optimale Therapieregime zu definieren. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Verbesserung der TB-Diagnostik mit Anwendung moderner Nukleinsäureamplifikationstests zu schneller Resistenzbestimmung vor Einleitung der Therapie.