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Analyse von Komorbiditäten mittels Staging-Untersuchungsverfahren bei Patienten mit Mundhöhlenkarzinome. gibt es Unterschiede zwischen CT und PET/CT?
Analyse von Komorbiditäten mittels Staging-Untersuchungsverfahren bei Patienten mit Mundhöhlenkarzinome. gibt es Unterschiede zwischen CT und PET/CT?
In dieser Studie wurden zwei bildgebende Staging-Modalitäten, die ceCT und die 18-FDG-PET/CT auf ihre Möglichkeiten der Komorbiditätsdetektion bei Patienten mit oralem Plattenepithelkarzinom getestet und verglichen. Kopf-Hals-Tumorpatienten leiden häufig zusätzlich zu ihrer Grunderkrankung, dem Tumor an weiteren Krankheiten, Komorbiditäten genannt. Der große Einfluss dieser auf die Tumorprognose und die Tumortherapie und die daraus resultierende Bedeutung der Komorbiditäten wurde vielfach bewiesen. Es wurden 178 Patienten der LMU-München, die ein histologisch bestätigtes Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle hatten und im Zeitraum 2012-2015 als primäre Staging-Untersuchung eine ceCT oder PET/CT erfuhren, ausgewählt. Sämtliche Komorbiditäten aus den Krankenakten vor der Staging-Untersuchung wurden die Komorbiditäten aus den Bildgebung-Befunden notiert und der "wahre" CCI festgelegt. Die Ergebnisse konnten eine erhebliche Erhöhung des CCI (von 1.05 auf 1.85) durch die primäre Staging-Untersuchung bei beiden Modalitäten zeigen. Es waren keine Unterschiede zwischen ceCT und 18-FDG-PET/CT in diesem Zusammenhang festzustellen. Bildgebende Staging-Untersuchungen erleichtern und beschleunigen den prätherapeutischen Diagnoseprozess, sodass unter Berücksichtigung des Komorbiditätsstatus individuelle Behandlungspläne erstellt werden können.
Komorbiditäten, bildgebende Staging-Untersuchung, orales Plattenepithelkarzinom, Komorbiditätserhebung
Röggla, Katharina
2020
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Röggla, Katharina (2020): Analyse von Komorbiditäten mittels Staging-Untersuchungsverfahren bei Patienten mit Mundhöhlenkarzinome: gibt es Unterschiede zwischen CT und PET/CT?. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

In dieser Studie wurden zwei bildgebende Staging-Modalitäten, die ceCT und die 18-FDG-PET/CT auf ihre Möglichkeiten der Komorbiditätsdetektion bei Patienten mit oralem Plattenepithelkarzinom getestet und verglichen. Kopf-Hals-Tumorpatienten leiden häufig zusätzlich zu ihrer Grunderkrankung, dem Tumor an weiteren Krankheiten, Komorbiditäten genannt. Der große Einfluss dieser auf die Tumorprognose und die Tumortherapie und die daraus resultierende Bedeutung der Komorbiditäten wurde vielfach bewiesen. Es wurden 178 Patienten der LMU-München, die ein histologisch bestätigtes Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle hatten und im Zeitraum 2012-2015 als primäre Staging-Untersuchung eine ceCT oder PET/CT erfuhren, ausgewählt. Sämtliche Komorbiditäten aus den Krankenakten vor der Staging-Untersuchung wurden die Komorbiditäten aus den Bildgebung-Befunden notiert und der "wahre" CCI festgelegt. Die Ergebnisse konnten eine erhebliche Erhöhung des CCI (von 1.05 auf 1.85) durch die primäre Staging-Untersuchung bei beiden Modalitäten zeigen. Es waren keine Unterschiede zwischen ceCT und 18-FDG-PET/CT in diesem Zusammenhang festzustellen. Bildgebende Staging-Untersuchungen erleichtern und beschleunigen den prätherapeutischen Diagnoseprozess, sodass unter Berücksichtigung des Komorbiditätsstatus individuelle Behandlungspläne erstellt werden können.