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Sarkopenie als prognostischer Faktor bei Patientinnen mit fortgeschrittenem epithelialem Ovarialkarzinom
Sarkopenie als prognostischer Faktor bei Patientinnen mit fortgeschrittenem epithelialem Ovarialkarzinom
Die Sarkopenie ist als ungünstiger prognostischer Faktor bei Krebspatienten anerkannt. Um die Bedeutung von Sarkopenie als prognostischen Faktor beim EOC zu untersuchen, wurden Patientinnen untersucht, welche aufgrund der Diagnose fortgeschrittenes epitheliales Ovarialkarzinom Januar 2011 und Juni 2016 in den Kliniken Essen-Mitte behandelt wurden. Die Sarkopenie wurde durch reduzierte lumbale Muskelqualität (SMI und MA) durch ein validiertes Messverfahren anhand von präoperativ durchgeführten CT-Bildgebungen ermittelt. Unsere retrospektive Studie zeigte, dass reduzierte Muskelqualität (MA), jedoch nicht reduzierte Muskelmasse (SMI) in der multivariaten Analyse ein signifikanter prognostischer Faktor für das Gesamtüberleben ist. Das mediane Gesamtüberleben unterscheidet sich deutlich von Patientinnen mit und ohne Sarkopenie (28 versus 56 Monaten, p <0,001). Der Stellenwert der Sarkopenie als unabhängiger Faktor wurde durch multivariate Analysen sowohl für das Auftreten von höhergradigen postoperativen Komplikationen wie auch für das Progressionsfreie Überleben bestätigt.
Ovarialkarzinom, Sarkopenie, Computertomographie
González Luengo, Teresa Anna
2019
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
González Luengo, Teresa Anna (2019): Sarkopenie als prognostischer Faktor bei Patientinnen mit fortgeschrittenem epithelialem Ovarialkarzinom. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Die Sarkopenie ist als ungünstiger prognostischer Faktor bei Krebspatienten anerkannt. Um die Bedeutung von Sarkopenie als prognostischen Faktor beim EOC zu untersuchen, wurden Patientinnen untersucht, welche aufgrund der Diagnose fortgeschrittenes epitheliales Ovarialkarzinom Januar 2011 und Juni 2016 in den Kliniken Essen-Mitte behandelt wurden. Die Sarkopenie wurde durch reduzierte lumbale Muskelqualität (SMI und MA) durch ein validiertes Messverfahren anhand von präoperativ durchgeführten CT-Bildgebungen ermittelt. Unsere retrospektive Studie zeigte, dass reduzierte Muskelqualität (MA), jedoch nicht reduzierte Muskelmasse (SMI) in der multivariaten Analyse ein signifikanter prognostischer Faktor für das Gesamtüberleben ist. Das mediane Gesamtüberleben unterscheidet sich deutlich von Patientinnen mit und ohne Sarkopenie (28 versus 56 Monaten, p <0,001). Der Stellenwert der Sarkopenie als unabhängiger Faktor wurde durch multivariate Analysen sowohl für das Auftreten von höhergradigen postoperativen Komplikationen wie auch für das Progressionsfreie Überleben bestätigt.