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Morbus Crohn. translationale und klinisch-chirurgische Aspekte
Morbus Crohn. translationale und klinisch-chirurgische Aspekte
Der M. Crohn ist noch immer eine kausal unheilbare Erkrankung und befällt potenziell den gesamten Magen-Darm-Trakt. Die primäre Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist konservativ und die Indikation zur Operation sollte heutzutage unbedingt interdisziplinär gestellt werden. Bei M. Crohn werden ausschließlich Komplikationen operiert, die interventionell oder medikamentös nicht therapierbar sind. Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa ist bei M. Crohn eine komplette Entfernung des Krankheitssubstrates nicht möglich. Trotz der Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie und eines mittlerweile signifikant späteren OP-Zeitpunktes wird jedoch weiterhin bei einem Großteil der Patienten mit M. Crohn im Laufe des Lebens eine chirurgische Intervention notwendig. Die intensivierte medikamentöse – immunsupprimierende oder immunmodulierende – Therapie birgt einerseits ein erhöhtes Risiko von Neoplasien und hat andererseits auch das chirurgische Management bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) verändert. Im vorliegenden Habilitationsprojekt wurden die Auswirkungen einer intensivierten medikamentösen Therapie, Mechanismen der malignen Entartung sowie Prädiktoren für die Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention und chirurgische Komplikationen untersucht. Des Weiteren wurde u.a. der Stellenwert von für Patienten mit M. Crohn möglicherweise wichtigen klinischen Tests (Gastrografin-Test, Wasserhalteversuch) untersucht.
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Kühn, Florian
2019
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Kühn, Florian (2019): Morbus Crohn: translationale und klinisch-chirurgische Aspekte. Habilitationsschrift, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Der M. Crohn ist noch immer eine kausal unheilbare Erkrankung und befällt potenziell den gesamten Magen-Darm-Trakt. Die primäre Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist konservativ und die Indikation zur Operation sollte heutzutage unbedingt interdisziplinär gestellt werden. Bei M. Crohn werden ausschließlich Komplikationen operiert, die interventionell oder medikamentös nicht therapierbar sind. Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa ist bei M. Crohn eine komplette Entfernung des Krankheitssubstrates nicht möglich. Trotz der Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie und eines mittlerweile signifikant späteren OP-Zeitpunktes wird jedoch weiterhin bei einem Großteil der Patienten mit M. Crohn im Laufe des Lebens eine chirurgische Intervention notwendig. Die intensivierte medikamentöse – immunsupprimierende oder immunmodulierende – Therapie birgt einerseits ein erhöhtes Risiko von Neoplasien und hat andererseits auch das chirurgische Management bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) verändert. Im vorliegenden Habilitationsprojekt wurden die Auswirkungen einer intensivierten medikamentösen Therapie, Mechanismen der malignen Entartung sowie Prädiktoren für die Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention und chirurgische Komplikationen untersucht. Des Weiteren wurde u.a. der Stellenwert von für Patienten mit M. Crohn möglicherweise wichtigen klinischen Tests (Gastrografin-Test, Wasserhalteversuch) untersucht.