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Die Bedeutung der VCAM-1/VLA-4 Achse im Rahmen der Autoimmunmyokarditis
Die Bedeutung der VCAM-1/VLA-4 Achse im Rahmen der Autoimmunmyokarditis
Ziel dieser Arbeit war es anhand eines Mausmodells für die experimentelle Autoimmunmyokarditis (EAM) die VCAM-1/VLA-4-Achse und ihre Bedeutung für die Entstehung der kardialen Inflammation sowie des kardialen Funktionsverlustes zu untersuchen. Darüber hinaus sollte der Einsatz eines monoklonalen VLA-4-Antikörpers als möglicher therapeutischer Ansatz der EAM evaluiert werden. Analog der Hypothese zeigte sich sowohl eine Hochregulation von kardialem VCAM-1 als auch von sVCAM-1 im murinen Plasma. Eine Aktivierung der VCAM-1/VLA-4- Achse im Rahmen der EAM kann somit bestätigt werden. Konsekutiv kommt es nach Inhibition der VCAM-1/VLA-4-Achse mittels VLA-4-Antikörper sowohl zu einer Reduktion der histologischen Entzündungsinfiltrate als auch zu einer quantitativen Reduktion der Leukozytensubpopulationen im akuten Stadium. Im chronischen Stadium zeigt sich nach Antikörpergabe eine verminderte Ausbildung der kardialen Fibrose. Ferner scheint die VLA-4-Antikörpertherapie im chronischen Stadium auch einen geringfügigen positiven Effekt auf die kardiale Funktion zu haben, indem es zu einer verminderten Einschränkung der kardialen Pumpfunktion kommt.
Myokarditis, VCAM, VLA-4, Natalizumab
Becker, Johanna
2019
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Becker, Johanna (2019): Die Bedeutung der VCAM-1/VLA-4 Achse im Rahmen der Autoimmunmyokarditis. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Ziel dieser Arbeit war es anhand eines Mausmodells für die experimentelle Autoimmunmyokarditis (EAM) die VCAM-1/VLA-4-Achse und ihre Bedeutung für die Entstehung der kardialen Inflammation sowie des kardialen Funktionsverlustes zu untersuchen. Darüber hinaus sollte der Einsatz eines monoklonalen VLA-4-Antikörpers als möglicher therapeutischer Ansatz der EAM evaluiert werden. Analog der Hypothese zeigte sich sowohl eine Hochregulation von kardialem VCAM-1 als auch von sVCAM-1 im murinen Plasma. Eine Aktivierung der VCAM-1/VLA-4- Achse im Rahmen der EAM kann somit bestätigt werden. Konsekutiv kommt es nach Inhibition der VCAM-1/VLA-4-Achse mittels VLA-4-Antikörper sowohl zu einer Reduktion der histologischen Entzündungsinfiltrate als auch zu einer quantitativen Reduktion der Leukozytensubpopulationen im akuten Stadium. Im chronischen Stadium zeigt sich nach Antikörpergabe eine verminderte Ausbildung der kardialen Fibrose. Ferner scheint die VLA-4-Antikörpertherapie im chronischen Stadium auch einen geringfügigen positiven Effekt auf die kardiale Funktion zu haben, indem es zu einer verminderten Einschränkung der kardialen Pumpfunktion kommt.