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Kriterien einer hydraulisch gekoppelten Gewebedruckkurve am Oberarm zur Ermittlung des systolischen Blutdrucks
Kriterien einer hydraulisch gekoppelten Gewebedruckkurve am Oberarm zur Ermittlung des systolischen Blutdrucks
Thema: Diese Dissertation beschäftigt sich mit der Analyse einer am Oberarm nicht-invasiv abgeleiteten und hydraulisch gekoppelten Gewebedruckkurve zur Ermittlung des systolischen arteriellen Blutdrucks (SAP). Das hierfür notwendige Medizinprodukt (ShellCuff) wurde von der UP-MED GmbH München entwickelt. Zielsetzung: Durch die Identifikation bestimmter morphologischer Kriterien der Gewebedruckkurve soll eine präzise und zuverlässige Bestimmung des systolischen arteriellen Blutdrucks ermöglicht werden. Patientenkollektiv und Methodik: Die Daten für diese Dissertation wurden perioperativ und intensivmedizinisch von Patienten (n = 52) aus dem neurochirurgischen und abdominalchirurgischen Bereich gewonnen. Als Referenzmessung diente eine aus klinischer Indikation notwendige invasive Blutdruckmessung (über einen Zugang an der A. femoralis). Die Auswertung der Messergebnisse erfolgte durch die Methode nach Bland Altman für multiple Messungen sowie durch eine lineare Regression. Ergebnisse: Eine Auswertung mit 5 Messungen pro Patient (insgesamt 255 Messungen) ergab für den SAP der ShellCuff-Messung eine systematische Messabweichung von -0,9 mmHg, eine Standardabweichung von 5,7 mmHg (oberes LoA 10,2 mmHg, unteres LoA -12,1 mmHg) und ein R2 von 0,9001. Conclusio: Die Bestimmung des SAP durch den ShellCuff ließ sich beim untersuchten Patientenkollektiv mit hoher Präzsion und geringer Standardabweichung realisieren und erfüllt die Vorgaben der DIN EN 1060-3:2010-03 und EN 1060-3:1997+A2:2009 (D) hinsichtlich der systematischen Messabweichung und der Standardabweichung.
Blutdruckmessung, ShellCuff, Gewebedruckkurve, Systole, nichtinvasiv
Fraccaroli, Luca
2018
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Fraccaroli, Luca (2018): Kriterien einer hydraulisch gekoppelten Gewebedruckkurve am Oberarm zur Ermittlung des systolischen Blutdrucks. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Thema: Diese Dissertation beschäftigt sich mit der Analyse einer am Oberarm nicht-invasiv abgeleiteten und hydraulisch gekoppelten Gewebedruckkurve zur Ermittlung des systolischen arteriellen Blutdrucks (SAP). Das hierfür notwendige Medizinprodukt (ShellCuff) wurde von der UP-MED GmbH München entwickelt. Zielsetzung: Durch die Identifikation bestimmter morphologischer Kriterien der Gewebedruckkurve soll eine präzise und zuverlässige Bestimmung des systolischen arteriellen Blutdrucks ermöglicht werden. Patientenkollektiv und Methodik: Die Daten für diese Dissertation wurden perioperativ und intensivmedizinisch von Patienten (n = 52) aus dem neurochirurgischen und abdominalchirurgischen Bereich gewonnen. Als Referenzmessung diente eine aus klinischer Indikation notwendige invasive Blutdruckmessung (über einen Zugang an der A. femoralis). Die Auswertung der Messergebnisse erfolgte durch die Methode nach Bland Altman für multiple Messungen sowie durch eine lineare Regression. Ergebnisse: Eine Auswertung mit 5 Messungen pro Patient (insgesamt 255 Messungen) ergab für den SAP der ShellCuff-Messung eine systematische Messabweichung von -0,9 mmHg, eine Standardabweichung von 5,7 mmHg (oberes LoA 10,2 mmHg, unteres LoA -12,1 mmHg) und ein R2 von 0,9001. Conclusio: Die Bestimmung des SAP durch den ShellCuff ließ sich beim untersuchten Patientenkollektiv mit hoher Präzsion und geringer Standardabweichung realisieren und erfüllt die Vorgaben der DIN EN 1060-3:2010-03 und EN 1060-3:1997+A2:2009 (D) hinsichtlich der systematischen Messabweichung und der Standardabweichung.