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Rogers, Susanne (2013): Rotatorenmanschettenmassendefekt Ergebnisse nach arthroskopischem Debridement und Ersatzoperation. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät
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Abstract

Die Rotatorenmanschettenläsion, ihre Diagnostik und Therapie wurde erstmals umfas-send 1934 von Codman beschrieben (Codman 1934). Seitdem hat sich eine differenzierte Betrachtungsweise durchgesetzt. Die verschiedenen Rissformen und Rissgrössen bestimmen unter anderem, welche Behandlungsform welchem Patienten zuteil wird. Wichtige Kriterien sind ausserdem der Grad der Sehnenretraktion, der Grad der Muskelatrophie und Verfettung sowie der akromiohumerale Abstand.

Abstract

Zusammenfassend kann man feststellen, dass Patienten von jeder der untersuchten Er-satzoperation in Bezug auf die Schmerzsymptomatik profitieren, unabhängig davon ob der Muskeltransfer postoperativ intakt war oder nicht. Die Mobilität verbessert sich bei Patienten mit posterosuperiorem Defekt durch eine Deltoideuslappenplastik. Bei vergleichbarer Läsion liefert auch ein Latissimus dorsi Transfer gute Ergebnisse bezüglich Schmerzen und Mobilität. Bei anterosuperioren De-fekten bzw. Beteiligung der Subscapularissehne sollte keine Deltoideuslappenplastik durchgeführt werden.