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Oneirische Oszillation. zum neuzeitlichen Bildthema des Künstlertraums
Oneirische Oszillation. zum neuzeitlichen Bildthema des Künstlertraums
Wie bilden Künstler:innen ihre eigenen Träume ab? Welche Darstellungsformen entwickeln sie? Wie unterscheiden sie den Traumraum vom Realitätsraum? Welcher Stellenwert nimmt dabei das Unbewusste ein? Im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte und Psychologie werden über 400 ausgewählte Darstellungen von Künstlerträumen anhand dieser Untersuchung analysiert. Dabei wird eine Traumgeschichte der Kunst von 1500 bis heute mit über 170 Abbildungen entwickelt. Nach einer Vorstellung der verschiedenen Traumtheorien werden essentielle Entwicklungsschritte zur Darstellungsfähigkeit von Künstlerträumen nachvollzogen (u.a. das Selbstverständnis des Kunstschaffenden als Individuum). Meisterwerke von Beckmann, Chagall, Dalí, Dosio, Dürer, Ernst, Finsterlin, Friedrich, Füssli, Ghisi, Goya, Grandville, Kahlo, Klee, Klinger, Kubin, Magritte, Paalen, Picasso, Pollock, Rauh, Redon, Tanning, Watteau u.v.m. werden eingehend studiert und besprochen. Folgende vier Hauptkategorien des Künstlertraums kristallisierten sich dabei heraus: Angsttraum, Traummetamorphosen, Wunschtraum und Traumlandschaften. Hervorzuheben ist die erstmalige Analyse des Bildthemas Traum im Atelier. Corinne Dialer absolvierte ein Doppelstudium mit Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Rechtswissenschaften als Nebenfach (M.A.) sowie Psychologie (M.Sc.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2022 wurde sie dort mit einer Untersuchung zu Künstlerträumen promoviert. Sie arbeitet als psychologische Psychotherapeutin und Psychoonkologin in eigener Praxis in München.
Kunstgeschichte, Traum, Traumbild, Traumtheorie, Künstlertraum
Dialer, Corinne
2022
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Dialer, Corinne (2022): Oneirische Oszillation: zum neuzeitlichen Bildthema des Künstlertraums. Dissertation, LMU München: Faculty of History and the Arts
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Licence: Creative Commons: Attribution 4.0 (CC-BY)
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Abstract

Wie bilden Künstler:innen ihre eigenen Träume ab? Welche Darstellungsformen entwickeln sie? Wie unterscheiden sie den Traumraum vom Realitätsraum? Welcher Stellenwert nimmt dabei das Unbewusste ein? Im Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte und Psychologie werden über 400 ausgewählte Darstellungen von Künstlerträumen anhand dieser Untersuchung analysiert. Dabei wird eine Traumgeschichte der Kunst von 1500 bis heute mit über 170 Abbildungen entwickelt. Nach einer Vorstellung der verschiedenen Traumtheorien werden essentielle Entwicklungsschritte zur Darstellungsfähigkeit von Künstlerträumen nachvollzogen (u.a. das Selbstverständnis des Kunstschaffenden als Individuum). Meisterwerke von Beckmann, Chagall, Dalí, Dosio, Dürer, Ernst, Finsterlin, Friedrich, Füssli, Ghisi, Goya, Grandville, Kahlo, Klee, Klinger, Kubin, Magritte, Paalen, Picasso, Pollock, Rauh, Redon, Tanning, Watteau u.v.m. werden eingehend studiert und besprochen. Folgende vier Hauptkategorien des Künstlertraums kristallisierten sich dabei heraus: Angsttraum, Traummetamorphosen, Wunschtraum und Traumlandschaften. Hervorzuheben ist die erstmalige Analyse des Bildthemas Traum im Atelier. Corinne Dialer absolvierte ein Doppelstudium mit Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Rechtswissenschaften als Nebenfach (M.A.) sowie Psychologie (M.Sc.) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2022 wurde sie dort mit einer Untersuchung zu Künstlerträumen promoviert. Sie arbeitet als psychologische Psychotherapeutin und Psychoonkologin in eigener Praxis in München.