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Politisch inaktive Muslime?. Effekte der Mediennutzung und des wahrgenommenen Medientenors gegenüber Muslimen auf die politische Partizipation
Politisch inaktive Muslime?. Effekte der Mediennutzung und des wahrgenommenen Medientenors gegenüber Muslimen auf die politische Partizipation
In Ihrer Arbeit untersucht Narin Karadas Effekte der informierenden, unterhaltenden und Ethnomediennutzung sowie der Wahrnehmung eines negativen Medientenors gegenüber Muslimen auf die politische Partizipation muslimischer Bürger*innen. Hierfür schafft sie ein umfassendes theoretisches Modell, das kommunikationswissenschaftliche, politikwissenschaftliche und sozialpsychologische Erkenntnisse verknüpft, um sowohl direkte als auch indirekte Einflüsse dieser Prädiktoren auf das politische Verhalten zu beschreiben. Mit Hilfe einer zweiwelligen Panelanalyse zeigt die Autorin, dass sowohl die Mediennutzung als auch die Wahrnehmung eines negativen Medientenors gegenüber Muslimen kaum direkte Effekte auf das Partizipationsverhalten ausüben. Stattdessen wirkt vor allem die informierende Mediennutzung indirekt auf die politische Partizipation. So erhöht die Nutzung von Nachrichten das politische Wissen sowie Interesse und politische Diskussionen, die wiederum politische Partizipation positiv vorhersagen. Narin Karadas war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie 2021 mit der vorliegenden Dissertation promoviert wurde. Seit 2020 ist sie Projektleileiterin in der Qualitätsentwicklung an der Universität Zürich.
Politische Partizipation, Muslime, Mediennutzung, Medientenor, Information
Karadas, Narin
2021
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Karadas, Narin (2021): Politisch inaktive Muslime?: Effekte der Mediennutzung und des wahrgenommenen Medientenors gegenüber Muslimen auf die politische Partizipation. Dissertation, LMU München: Faculty of Social Sciences
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Licence: Creative Commons: Attribution 4.0 (CC-BY)
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Abstract

In Ihrer Arbeit untersucht Narin Karadas Effekte der informierenden, unterhaltenden und Ethnomediennutzung sowie der Wahrnehmung eines negativen Medientenors gegenüber Muslimen auf die politische Partizipation muslimischer Bürger*innen. Hierfür schafft sie ein umfassendes theoretisches Modell, das kommunikationswissenschaftliche, politikwissenschaftliche und sozialpsychologische Erkenntnisse verknüpft, um sowohl direkte als auch indirekte Einflüsse dieser Prädiktoren auf das politische Verhalten zu beschreiben. Mit Hilfe einer zweiwelligen Panelanalyse zeigt die Autorin, dass sowohl die Mediennutzung als auch die Wahrnehmung eines negativen Medientenors gegenüber Muslimen kaum direkte Effekte auf das Partizipationsverhalten ausüben. Stattdessen wirkt vor allem die informierende Mediennutzung indirekt auf die politische Partizipation. So erhöht die Nutzung von Nachrichten das politische Wissen sowie Interesse und politische Diskussionen, die wiederum politische Partizipation positiv vorhersagen. Narin Karadas war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie 2021 mit der vorliegenden Dissertation promoviert wurde. Seit 2020 ist sie Projektleileiterin in der Qualitätsentwicklung an der Universität Zürich.