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Fontanes Fauna. die Poetik der Tiere in den Gesellschaftsromanen Theodor Fontanes
Fontanes Fauna. die Poetik der Tiere in den Gesellschaftsromanen Theodor Fontanes
Die Dissertation entwickelt eine Poetik der Tiere, die eng an zentrale Themen der fontaneschen Poetologie rückgebunden ist. Sie nimmt dabei sowohl das ganze erzählerische Werk Theodor Fontanes in den Blick als auch die gesamte Tierwelt, in der großen Bandbreite, in der sie in den Texten als lebendige Wesen der Diegese, als kulturelle Artefakte oder als Materialgeber zur Figurencharakterisierung repräsentiert ist. In größeren Bögen wie auch in Detailanalysen erschließt die Arbeit kulturhistorische Kontexte zu Tieren, setzt Fontanes Tierdarstellung in Bezug zu zeitgenössischem Wissen und verbindet diese mit programmatischen Realismus-Diskussionen der Zeit. Michael de Zan studierte Germanistik und katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 2020 mit der vorliegenden Dissertation promoviert wurde. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München und seit 2014 als freiberuflicher IT-Berater tätig.
Theodor Fontane, Poetologie, Realismus, Tiere, Kulturelles Imaginäres
de Zan, Michael
2020
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
de Zan, Michael (2020): Fontanes Fauna: die Poetik der Tiere in den Gesellschaftsromanen Theodor Fontanes. Dissertation, LMU München: Faculty for Languages and Literatures
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Abstract

Die Dissertation entwickelt eine Poetik der Tiere, die eng an zentrale Themen der fontaneschen Poetologie rückgebunden ist. Sie nimmt dabei sowohl das ganze erzählerische Werk Theodor Fontanes in den Blick als auch die gesamte Tierwelt, in der großen Bandbreite, in der sie in den Texten als lebendige Wesen der Diegese, als kulturelle Artefakte oder als Materialgeber zur Figurencharakterisierung repräsentiert ist. In größeren Bögen wie auch in Detailanalysen erschließt die Arbeit kulturhistorische Kontexte zu Tieren, setzt Fontanes Tierdarstellung in Bezug zu zeitgenössischem Wissen und verbindet diese mit programmatischen Realismus-Diskussionen der Zeit. Michael de Zan studierte Germanistik und katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 2020 mit der vorliegenden Dissertation promoviert wurde. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München und seit 2014 als freiberuflicher IT-Berater tätig.