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Thomas Demands Darstellung historischer Ereignisse. Ein modernes Historienbild?. kritische Auseinandersetzung mit dem Werk im Zeitraum 1995 – 2005
Thomas Demands Darstellung historischer Ereignisse. Ein modernes Historienbild?. kritische Auseinandersetzung mit dem Werk im Zeitraum 1995 – 2005
Die Thematisierung historischer Ereignisse ist ein fester Bestandteil im Werk von Thomas Demand. Hierfür werden minutiös aus Papier erstellte Bildräume fotografiert, deren mediale Vorlagen einem kollektiven Bildgedächtnis entspringen, wie der deutsche Künstler selbst resümiert. Aber kann der Betrachter die medialen Referenzen zweifelsfrei in den rein architekturfokussierten Fotografien erkennen? Oder ist in der Demandschen Abstraktion der fotografischen Vorlage eine Grenze der Erkennbarkeit überschritten? In der Monographie "Thomas Demands Darstellung historischer Ereignisse. Ein modernes Historienbild? Kritische Auseinandersetzung mit dem Werk im Zeitraum 1995 – 2005" betrachtet in vier übergreifenden Kapiteln die Darstellung politischer und zeitgeschichtlicher Ereignisse in Demands Arbeiten im Zeitraum von 1995 bis 2005. Ausgehend von seinem Œuvre, über die Einordnung in sein künstlerisches Umfeld, werden die gesellschaftlich-politischen Bedingungen betrachtet, die sich in Demands Schaffen widerspiegeln, um abschließend die Frage zu stellen, ob der traditionelle Begriff des Historienbildes im Zusammenhang mit Demands Werk verwendet werden kann.
Thomas Demand, Historienbild, Postmoderne, Fotografie, Medien
Lüttichau, Felix von
2015
German
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Lüttichau, Felix von (2015): Thomas Demands Darstellung historischer Ereignisse. Ein modernes Historienbild?: kritische Auseinandersetzung mit dem Werk im Zeitraum 1995 – 2005. Dissertation, LMU München: Faculty of History and the Arts
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Abstract

Die Thematisierung historischer Ereignisse ist ein fester Bestandteil im Werk von Thomas Demand. Hierfür werden minutiös aus Papier erstellte Bildräume fotografiert, deren mediale Vorlagen einem kollektiven Bildgedächtnis entspringen, wie der deutsche Künstler selbst resümiert. Aber kann der Betrachter die medialen Referenzen zweifelsfrei in den rein architekturfokussierten Fotografien erkennen? Oder ist in der Demandschen Abstraktion der fotografischen Vorlage eine Grenze der Erkennbarkeit überschritten? In der Monographie "Thomas Demands Darstellung historischer Ereignisse. Ein modernes Historienbild? Kritische Auseinandersetzung mit dem Werk im Zeitraum 1995 – 2005" betrachtet in vier übergreifenden Kapiteln die Darstellung politischer und zeitgeschichtlicher Ereignisse in Demands Arbeiten im Zeitraum von 1995 bis 2005. Ausgehend von seinem Œuvre, über die Einordnung in sein künstlerisches Umfeld, werden die gesellschaftlich-politischen Bedingungen betrachtet, die sich in Demands Schaffen widerspiegeln, um abschließend die Frage zu stellen, ob der traditionelle Begriff des Historienbildes im Zusammenhang mit Demands Werk verwendet werden kann.