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Holtermann, Nadine (2016): Effektivität und Toxizität von Tyrosinkinase-Inhibitoren beim felinen Injektionsstellen-assoziierten Sarkom und caninen epitheliotropen Lymphom. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät
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Abstract

Tyrosinkinase-Inhibitoren gehören zu einer in der Tiermedizin noch relativ neuen Wirkstoffklasse und sind zurzeit durch Masitinib (Masivet® der Firma AB Science), sowie Toceranib (Palladia® der Firma Zoetis) auf dem deutschen Markt vertreten. Beide sind zur Behandlung caniner Mastzelltumoren zugelassen. In den Studien dieser Arbeit sollte eruiert werden, ob das Indikationsspektrum dieser targeted therapy erweitert werden kann. Zu diesem Zweck wurden Katzen mit einem nicht-operablen Fibrosarkom und Hunde mit einem epitheliotropen Lymphom mit Toceranib, bzw. Masitinib behandelt. Das feline Fibrosarkom ist ein häufiger kutaner Tumor, der sich vor allem durch sein lokal hochgradig invasives Wachstum und die hohe Rezidivrate auszeichnet. Die ideale Therapie besteht zurzeit aus einer Kombination mehrerer Verfahren, wobei die möglichst vollständige chirurgische Entfernung immer noch die wichtigste Maßnahme darstellt. Allerdings gibt es keine kurativen Therapiemöglichkeiten, wenn der Tumor bereits eine gewisse Größe erreicht hat und eine chirurgische Exstirpation nicht mehr möglich ist bzw. bereits Metastasen in der Lunge vorliegen. Das epitheliotrope T-Zell-Lymphom stellt eine eher seltene Sonderform des Lymphoms beim Hund dar und auch hier wurde noch keine wirklich zufriedenstellende Standardtherapie gefunden.