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Son, Tae Chang (2015): Die Eunuchen am Kaiserhof in der Antike: Vergleich von chinesischen mit römischen Hofeunuchen in der Späteren Han-Zeit (88-189 n. Chr.) und im römischen Reich (337-491 n Chr.). Dissertation, LMU München: Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften
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Abstract

Die vorliegende Arbeit ist eine vergleichsforschung mit einem gemeinsamen Thema den antiken Hofeunuchen. Sie wurde aufgrund der bisherigen Forschungen mit den Eunuchen zu einem Vergleich veranlasst.In den beiden Reichen nämlich Hou Han von China und Rom in der Spätantike sah der Verfasser ähnliches Phänomen vor allem bei den politischen Beteiligungen der Eunuchen. Im Hintergrund lagen die hohen bürokratischen Entwicklungen beider Reiche. Hierbei sah der Verfasser die Methode der Eunuchen als gemeinsames Element für die beiden Reiche.

Abstract

Sie nutzten die drei Hauptmachtzentren am Hofe. Sie waren der Kaiser als Herrscher, die Beamten als Funktionsträger der Staatspolitik und die Hoffrauen als einflussreichen Akteuer an der Hofpolitik. Die Ergebisse der Forschung sind einerseits ähnliche Einfüsse der Eunuchen an der Politik. In den beiden Reichen waren sie oft und phasenweise ein starker Akteur der Hofpolitik. Aber in der Struktur der Entwicklung der Eunuchenmacht befindet sich ein großer Unterschied.

Abstract

In China haben die Eunchen seit 88 ihre einflussreiche Rolle gespielt und sogar viele Kaiser gesteuert. Im Gegensatz dazu sieht man die eingeschränkte Machtausübungen der römischen Eunuchen. Sie hatten keine dauerhafte dominante Stellung und meist beschäftigten sich mit den Aufgaben und Einfüssen in der Kirchenpolitik. In der Bürokratie haben die beiden Völker Römer und Chinesen die Institution des Eunuchentums entwickelt und ihre Tendenzen waren strukturell anders. Aber phasenweise mindestens waren beide Eunuchen ein wichtiger Anteil an der Hofpolitik.