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Bielecki, Eva (2007): Surfactantproteine A und D im Serum und in Bronchoalveolärer Lavage bei Patienten mit Cystischer Fibrose. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

In der vorliegenden Arbeit wurden die Konzentrationen der Surfactantproteine A und D bei Patienten untersucht, die an Cystischer Fibrose leiden. Hierzu wurden mittels ELISA die Konzentrationen von SP-A und SP-D in der BAL und im Serum der Patienten gemessen. Die Messwerte wurden mit Proben von einer gesunden Kontrollgruppe verglichen. Die untersuchten Proben wurden während einer Studie gewonnen, bei der einige Patienten mit inhalativer rhDNAse (Pulmozyme) behandelt wurden. Es konnte daher auch untersucht werden, ob sich die Menge an Surfactantprotein A und D je nach Behandlungsart unterscheidet. Außerdem wurden bei einigen Patienten die Konzentrationsveränderungen der Surfactantproteine A und D über einen Zeitraum von 5 Jahren im zeitlichen Verlauf betrachtet. Es wurde weiterhin untersucht, ob Korrelationen bestehen zwischen der Menge an SP-A und SP-D im Serum und in der BAL-Flüssigkeit. Außerdem wurde die Konzentration von SP-A und SP-D im Zusammenhang mit dem klinischen Zustand der Patienten betrachtet. Hierzu wurden Korrelationen zwischen SP-A und SP-D im Serum und in der BAL und den Lungenfunktionswerten der Patienten sowie einigen Patientendaten (BMI, Alter und Geschlecht) und Laborparametern berechnet. Es konnte gezeigt werden, dass im Serum von gesunden Kindern signifikant weniger SP-A vorhanden ist als im Serum von gesunden Erwachsenen. Außerdem zeigte sich ein statistisch signifikanter Unterschied in der SP-A Konzentration zwischen der Gruppe der CF-Patienten und der Kontrollgruppe der Kinder. Die CF-Patienten zeigten höhere SP-A-Konzentrationen. Bei der Messung von SP-D im Serum konnte kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den unterschiedlichen Gruppen nachgewiesen werden. Zwischen der Menge an SP-A bzw SP-D im Serum und der Menge in der BAL-Flüssigkeit konnte kein Zusammenhang festgestellt werden. Allerdings gibt es einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Menge an SP-A und SP-D im Serum. Auch zwischen den gemessenen Surfactantproteinkonzentrationen und dem klinischen Zustand der Patienten konnte kein deutlicher Zusammenhang nachgewiesen werden.