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Köhler, Carolina (2005): Wirkung von intravenösen Prostaglandin l2 Analoga auf interstitielles myokardiales cAMP und linksventrikuläre Kontraktilität in vivo. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Pathophysiologisch ist die Herzinsuffizienz definiert als Unfähigkeit des Herzens, Blut und somit Sauerstoff in einem Maße, das den Bedürfnissen gerecht wird, zu den Organen zu transportieren (WHO 1995)23. Die in fortgeschrittenen Stadium an einer Herzinsuffizienz Erkrankten haben eine schlechte Prognose. Anders als bei Patienten mit Linksherzinsuffizienz kann die Infusion von Prostaglandin I2 Analoga bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz des Schweregrades NYHA III – IV die Hämodynamik und das Überleben dieser Patienten verbessern7. Als dafür verantwortlicher Wirkmechanismus wurden bisher ausschliesslich die vasodilatierenden Eigenschaften von Prostanoiden vermutet. Zwar konnte eine positiv inotrope Wirkung von Prostaglandin I2 bereits vor mehreren Jahren erstmals in vitro gezeigt werden4,25,71,88, stichhaltige in vivo Studien hierzu fehlten allerdings bislang. Das Ziel unserer Studie war es aber, die Wirkung der Prostaglandin I2 auf die Myokardkontraktilität in vivo nachzuweisen. Da eine kontraktilitätssteigernde Wirkung im Herzen meist über einen cAMP Anstieg ausgelöst wird101, sollte mit vorliegender Forschungsarbeit die Wirkung der Prostaglandin I2 Analoga sowohl auf myokardiales cAMP als auch die linksventrikuläre Kontraktilität untersucht werden.