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Plankensteiner, Astrid (2010): Bedürfnislandkarten der Generation Plus: ein transgenerativer Vergleich. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Eine Vielzahl von Forschungsdisziplinen beschäftigt sich damit, was den Menschen bewegt, was ihn glücklich und zufrieden macht. Die Beantwortung ist ungleich schwerer, als die Fragen zu stellen, nicht zuletzt, weil es eben für den Einzelnen nicht so einfach formulierbar und fassbar ist, was genau das bestimmte in ihm hochkommende Bedürfnis oder Gefühl ist. Einerseits stolpert man zwangsläufig über das Problem, dass es nicht so klappt, auf explizite Fragen implizite Verhaltensmuster als Antwort zu bekommen. So gibt es zahlreiche Hilfskonstruktionen, die versuchen möchten, sich dem Impliziten geschickt anzunehmen. Eine induktive Vorgehensweise, z.B. mit der Frage: was sind Ihre Bedürfnisse, die von der Befragung einiger Prototypen auf die gesamte Menschheit schließt, scheidet aus. Aber was kann man tun, um an die Bedürfnisse zu kommen? Möglicherweise bringt eine Kombination aus verschiedenen Herangehensweisen die beste Aufklärung. Der folgenden Untersuchungsreihe liegt genau ein solcher Methoden-Mix zugrunde. Zielsetzung dieser Untersuchungsreihe ist, Menschen einer bestimmten Altersgruppe, die einem definierten regionalen Umfeld angehören, näher kennenzulernen und eine Vielzahl von Fragen zu stellen, die sich in den Kontext der Bedürfnisbeschreibung einordnen lassen. Um eine zielgruppenspezifische Beschreibung zu generieren, wurden zwei Untersuchungsklassen als interessant erachtet: zum einen 20-30-jährige Studenten, die sich gerade durch ihre Ausbildung bzw. Studium eine Grundlage für ihren Lebensweg schaffen und möglicherweise gerade dabei sind, ihre persönliche Entwicklung z.B. durch die Wahl des Lebenspartners gestalten. Zum anderen Senioren ab 60, die ihre berufliche Laufbahn gerade zum Abschluss bringen und privat schon sehr viel Erfahrung in Sachen Familie und Partnerschaft sammeln konnten. Die Untersuchungsreihe ist rein explorativ gestaltet; aus der Arbeit ergeben sich Indikatoren für weitere Untersuchungen.