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Heermann, Henrik (2005): Nachweis einer aktiven HPV-Infektion durch Proteindetektion: Vergleichsstudie eines neuen Testsystems mit einer herkömmlichen DNA-Analyse. Dissertation, LMU München: Faculty of Veterinary Medicine
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Abstract

Neoplasien des Gebärmutterhalses stellen die zweithäufigste Tumorerkrankung der Frau nach Brustkrebs dar, in den Entwicklungsländern ist das Zervixkarzinom sogar der häufigste Tumor. Die Einführung des zytologischen Krebsvorsorgeprogrammes in Deutschland und anderen Ländern hat bis zur Mitte der 80iger Jahre zu einem deutlichen Abnehmen der Inzidenz des Zervixkarzinoms geführt. Da hochgradig onkogene Papillomviren in der Karzinogenese eine zentrale Rolle spielen und zu 99,7 % nachweisbar sind, lassen sich neue Strategien in der Krebsvorsorge erkennen. In dieser Studie wurde „Viroactiv“, ein neuer HPV-Nachweis, der auf monoklonalen Antikörpern basiert, getestet und mit einem etablierten Test verglichen. Die Sensitivität des Viroactiv belief sich im Durchschnitt nur auf 28% und ist daher gegenüber dem HCII-Test mit einer Sensitivität von über 90% nicht konkurrenzfähig. Selbst in der Altersgruppe der reproduktiven Frauen bis 40 Jahre, die verhältnismässig häufig unter aktiven HPV-Infektionen leiden, liefert der Test zu viele falsch negative Ergebnisse