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Fottner, Annemarie (2005): Erste Erfahrungen mit früher und später Stentimplantation bei Myokardinfarkt im Zeitraum von August 1992 bis April 1998 an dem Klinikum Innenstadt der Ludwigs-Maximilians-Universität München mit Ausblick auf die aktuelle Situation der Stentimplantation bei Myokardinfarkt. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

Die vorliegende Arbeit belegt, dass bei etwa 90% TIMI 3 Fluss nach Stentimplantation mit hoher Sicherheit erzielt werden konnte und dies vor allem in der Gruppe < 24 Stunden mit höherem Anteil an Thrombus und Gefäßokklusion als in der Gruppe ³ 24 Stunden bei überwiegend komplexen Läsionscharakteristika Typ B2 und C. Es zeigte sich in der Angiographie ein geringer Stenosegrad nach Intervention. Und ebenso verzeichnete man auch eine niedrige Rate an Revaskularisierungsmaßnahmen. Aufgrund einer hohen Offenheitsrate des Infarktgefäßes und eine niedrige Revaskularisierungsrate, konnte man die Indikation zur PTCA und Stentimplantation nach Myokardinfarkt am Klinikum Innenstadt München, bei bestehender klinischer Symptomatik, durchaus auch bei später Implantation diskutieren. Unter Berücksichtigung des verhältnismäßig großen Anteils an Risikopatienten in dieser Gruppe, war die Infarktsterblichkeit im Rahmen vergleichbarer Studien. Die Patientengruppe profitierte von einer guten Offenheitsrate des entsprechenden Infarktgefäßes. Die ischämischen Komplikationen blieben im Rahmen vergleichbarer Studien. Die Komplikationsrate war insgesamt mit entsprechenden Studien vergleichbar. Bei den Studien bis März 2003 zeigt sich bei Patienten im akuten Myokardinfarkt sowie im kardiogenen Schock als auch bei Rescue PTCA ein Vorteil der Stentimplantation mit Abciximab gegenüber alleiniger Stentimplantation.