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Einfluss probiotischer Substanzen auf den antioxidativen Status von neugeborenen Hundewelpen
Einfluss probiotischer Substanzen auf den antioxidativen Status von neugeborenen Hundewelpen
In der vorliegenden Arbeit wurde erstmals der antioxidative Status von neugeborenen Hundewelpen bestimmt. Zusätzlich wurde untersucht, ob die Zufütterung von Lactoferrin bzw. Enterococcus faecium einen Einfluss auf den antioxidativen Status der Tiere ausübt. Dazu wurden 42 neonatale Beagle-Welpen am 3. Tag nach der Geburt von den Muttertieren getrennt und in zwei unabhängigen Fütterungsversuchen von Hand aufgezogen (Lactoferrin-Versuch und Ec. faecium-Versuch). Der antioxidative Status wurde als TEAC an Tag 3, 7, 14, 28, 56, 70, 84 und 98 im Blut der Welpen gemessen. Zusätzlich wurden die Plasmakonzentrationen des antioxidativ wirksamen Vitamin E bestimmt. Als Vergleich zur mutterlosen Aufzucht dienten 11 neugeborene Beagle-Welpen, die bei ihren Mutterhündinnen aufwuchsen. An Tag 1, 3, 7 und 14 wurden bei ihnen neben der TEAC die Vitamine E und C im Blut gemessen. Außerdem wurde freies Eisen, die latente Eisenbindungskapazität sowie Gesamteisen bestimmt und die totale Eisenbindungskapazität und Transferrinsättigung berechnet. Nach der Geburt kam es bei den neugeborenen Hundewelpen durch erhöhten oxidativen Stress zu einer deutlichen Verminderung des antioxidativen Status im Blut. Dabei konnte kein Einfluss der Lactoferrin- bzw. Ec. faecium-Supplementierung festgestellt werden. Es wurde kein Zusammenhang zwischen dem erniedrigten antioxidativen Status und einem vermehrten Auftreten von Neugeborenenerkrankungen oder einer erhöhten Welpensterblichkeit offensichtlich.
Antioxidativer Status, Hundewelpen, Enterococcus faecium, Lactoferrin
Schwarzer, Julia
2004
Deutsch
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Schwarzer, Julia (2004): Einfluss probiotischer Substanzen auf den antioxidativen Status von neugeborenen Hundewelpen. Dissertation, LMU München: Tierärztliche Fakultät
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Abstract

In der vorliegenden Arbeit wurde erstmals der antioxidative Status von neugeborenen Hundewelpen bestimmt. Zusätzlich wurde untersucht, ob die Zufütterung von Lactoferrin bzw. Enterococcus faecium einen Einfluss auf den antioxidativen Status der Tiere ausübt. Dazu wurden 42 neonatale Beagle-Welpen am 3. Tag nach der Geburt von den Muttertieren getrennt und in zwei unabhängigen Fütterungsversuchen von Hand aufgezogen (Lactoferrin-Versuch und Ec. faecium-Versuch). Der antioxidative Status wurde als TEAC an Tag 3, 7, 14, 28, 56, 70, 84 und 98 im Blut der Welpen gemessen. Zusätzlich wurden die Plasmakonzentrationen des antioxidativ wirksamen Vitamin E bestimmt. Als Vergleich zur mutterlosen Aufzucht dienten 11 neugeborene Beagle-Welpen, die bei ihren Mutterhündinnen aufwuchsen. An Tag 1, 3, 7 und 14 wurden bei ihnen neben der TEAC die Vitamine E und C im Blut gemessen. Außerdem wurde freies Eisen, die latente Eisenbindungskapazität sowie Gesamteisen bestimmt und die totale Eisenbindungskapazität und Transferrinsättigung berechnet. Nach der Geburt kam es bei den neugeborenen Hundewelpen durch erhöhten oxidativen Stress zu einer deutlichen Verminderung des antioxidativen Status im Blut. Dabei konnte kein Einfluss der Lactoferrin- bzw. Ec. faecium-Supplementierung festgestellt werden. Es wurde kein Zusammenhang zwischen dem erniedrigten antioxidativen Status und einem vermehrten Auftreten von Neugeborenenerkrankungen oder einer erhöhten Welpensterblichkeit offensichtlich.