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Hirsch, Nicola (2011): Einsatz von modifizierten Rundtränken als tiergerechte Wasserversorgung für Pekingmastenten unter Praxisbedingungen und ihr Einfluss auf Tierhygiene und verschiedene Gesundheitsparameter. Dissertation, LMU München: Faculty of Veterinary Medicine
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Abstract

Der Ständige Ausschuss des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlicher Tierhaltung fordert in seinen Empfehlungen in Bezug auf Pekingenten (1999), dass Enten, sofern sie keinen Zugang zu Badewasser haben, mit solchen Wasservorrichtungen ausreichend versorgt werden müssen, die es ihnen ermöglichen, mit dem Schnabel Wasser aufzunehmen, den Kopf mit Wasser zu bedecken und sich problemlos Wasser über den Körper zu schütten. Ferner sollten sie die Möglichkeit haben, ihren Kopf unter Wasser zu tauchen. Im Rahmen dieser Studie wurde untersucht, inwieweit die Tränke AquaDuc T® (Firma Big Dutchman GmbH, Vechta) unter Praxisbedingungen die Tierhygiene und verschiedene Gesundheitsparameter von Cherry-Valley Pekingmastenten (Wichmann Geflügelproduktionsgesellschaft mbh, Wachenroth) beeinflusst. Diese Studie ergänzt die Arbeiten von HEUBACH (2007), KÜSTER (2007), KOPP (2005), MANZ (2005), NUSSER (2008) und REMY (2005), in welchen alternative Wasserversorgungsangebote für Pekingmastenten in Kleingruppen erforscht wurden. Die Untersuchungen wurden in drei Entenmastbetrieben durchgeführt, die über Mastkapazitäten zwischen 7.500 und 13.500 Tieren verfügten. Je nach Betrieb entsprach dies einer Besatzdichte von 19,9 - 20,5 kg/m2 (6,6 - 6,8 Tiere/m2). Bei allen Betrieben handelte es sich um Fensterstallungen, die das Umtriebsverfahren betrieben und Bodenhaltung auf Stroheinstreu praktizierten. Die Tränke AquaDuc T® wurde in jeder Stallung grundsätzlich auf der Gefällseite installiert, um einen bestmöglichen Wasserabfluss zu gewährleisten. In Betrieb 1 und Betrieb 3 wurden jeweils acht sich abwechselnde Kontroll- und Versuchsdurchgänge, in der Folge als Besuchsart bezeichnet, durchgeführt. In Betrieb 2 waren es aus betriebsinternen Gründen fünf. Während in den Kontrolldurchgängen die Tiere nur über Nippeltränken mit Tränkwasser versorgt wurden, standen ihnen während der Versuchsdurchgänge auch Rundtränken (ab dem 25. LT täglich für sechs Stunden mit vierstündigem Wasserzulauf) zur Verfügung. Betrieb 1 hatte im Vergleich zu den beiden anderen zusätzlich Auffangschalen unter den Nippeltränken installiert. Die Datenerhebung fand an jeweils zwei Besuchen pro Betrieb und Mastdurchgang statt, jeweils in den Zeitfenstern 28. - 32. und 35. - 39. Lebenstag. Pro Besuch wurden grundsätzlich die Staub- und Ammoniakwerte nach einem bestimmten Schema gemessen, das Wasser der verschiedener Tränkevarianten beprobt (Auffangschalen, Nippeltränken, Rundtränken) und 100 Enten, 50 auf der rundtränkenabgewandten Stallseite und 50 Enten auf der Rundtränkenseite, bonitiert. Parallel wurden Videoaufzeichnungen angefertigt und ethologisch ausgewertet (siehe HARNISCH (2012)). Die Bonitur, die im Rahmen dieser Studie ausgewertet wurde, umfasste die Parameter Paddelhyperkeratose, Paddelnekrose, Verschmutzung Augenumgebung, Augenentzündung und Ulcus corneae. Zusätzlich wurden in jedem Betrieb einmalig Probeschlachtungen für einen Versuchs- und einen Kontrollbesuch an 20 männlichen und 20 weiblichen Enten durchgeführt. Neben den Schlachtparametern wurden die Blutparameter Hämatokrit, Hämoglobin und IgY sowie die Bruchfestigkeit der Ober- und Unterschenkel ermittelt. Die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft, Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügelhaltung Kitzingen (LfL) erhob zu jedem Mastdurchgang Produktionsparameter sowie die Lufttemperatur und -feuchte. Außerdem wurden Mistprofile erstellt. Bei der quantitativen Untersuchung der durchschnittlichen Gesamtkeimzahl und Enterobacteriaceae-Anzahl schnitt die Nippeltränke mit einer Gesamtkeimzahl von 10.950 ± 1.583 KbE/ ml (n = 226) und einer Enterobacteriaceae-Anzahl von 113 ± 30 KbE/ml (n = 187) am besten ab. Bei den Rundtränken wurden eine Gesamtkeimzahl von 3.955.864 ± 877.640 KbE/ml (n = 40) und eine Enterobacteriaceae-Anzahl von 14.763 ± 2.459 KbE/ml (n = 33) festgestellt. Das ungünstigste Ergebnis erzielten die Auffangschalen, weil sie häufig mit Futterresten, Federn und Staubpartikeln verschmutzt waren. Hier zeigten sich ein Gesamtkeimzahl von 5.174.412 ± 564.137 KbE/ml (n = 62) und Enterobacteriaceae-Anzahl von 47.301 ± 11.057 KbE/ml (n = 44). Ein signifikanter Einfluss des Zeitfensters auf die gefundene Keimzahl war nicht feststellbar. Hinsichtlich der qualitativen Untersuchung der Proben auf Salmonellen konnten aus einer Nippeltränkenprobe (n = 226), fünf Rundtränkenproben (n = 184) und neun Auffangschalenproben (n = 62) Salmonellen isoliert werden. Am häufigsten war das Serovar S. choleraesuis (zehnmal) zu finden, gefolgt von S. arizonae (dreimal) und S. kottbus (zweimal). Bei der Untersuchung von Rundtränken-Doppelproben (es wurden Proben um 10:00 Uhr während der Rundtränkenbefüllung mit frischem Wasser und regulär um 12:00 Uhr gezogen) fiel auf, dass die Wasserproben um 10:00 Uhr in der Regel niedrigere Gesamtkeimzahlen und Enterobacteriaceae-Gehalte aufwiesen als die um 12:00 Uhr gezogenen Rundtränkenproben. Die Mittelwerte (± SEM) der gemessenen Staubkonzentrationen (n= 5 Durchgänge (Betrieb 2) bzw. 8 Durchgänge (Betrieb 1 und 3)) bewegten sich betriebsunabhängig zwischen 0,53 ± 0,01 mg/m3 (Betrieb 2, Versuch, 1. Zeitfenster) und 1,08 ± 0,21 mg/m3 (Betrieb 1, Kontrolle, 1. Zeitfenster). In keinem der Betriebe konnte binnen eines Zeitfensters eine signifikante Beeinflussung der Staubwerte durch die Besuchsart festgestellt werden. Auch ein signifikanter Einfluss des Zeitfensters innerhalb der Besuchsart Kontrolle oder Versuch war nicht zu ermitteln. Die von PETERMANN (2006) genannten Staubwerte in Geflügelställen und die von ZUCKER et al. (2005) erhobenen Staubwerte in Entenställen wurden im Rahmen dieser Arbeit weder in den Kontroll- noch in den Versuchsbesuchen erreicht. Die gemessenen Ammoniakschadgaskonzentrationen (n= 5 Durchgänge (Betrieb 2) bzw. 8 Durchgänge (Betrieb 1 und 3)) betrugen betriebsunabhängig zwischen 4,33 ± 1,21 ppm (Betrieb 2, Kontrolle, 1. Zeitfenster) und 8,76 ± 0,24 ppm (Betrieb 2, Versuch, 2. Zeitfenster). Wie bei den Staubwerten konnte in keinem der Betriebe innerhalb eines Zeitfensters ein signifikanter Einfluss der Besuchsart auf die Ammoniakwerte festgestellt werden. Eine Beeinflussung der Ammoniakkonzentration der Stallluft durch den Zeitpunkt des Besuchs war ebenfalls nicht erkennbar. In den Vereinbarungen verschiedener Bundesländer über die Haltung von Pekingenten sowie in den Empfehlungen der DEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFTS-GESELLSCHAFT E.V. heißt es, dass der Ammoniakgehalt im Tierbereich in der Stallluft unter 10 ppm liegen sollte und dauerhaft 20 ppm nicht überschreiten darf. In Bezug auf diese Forderungen gab es in keinem Betrieb Überschreitungen, weder während der Besuchsart Kontrolle noch während der Besuchsart Versuch. In den selbst durchgeführten Probeschlachtungen schnitten die Versuchstiere von Betrieb 1 und Betrieb 3 in Bezug auf ihr Lebendgewicht signifikant besser ab als die Kontrolltiere. Dieses Ergebnis wurde allerdings durch das LfL, welches die Schlachtergebnisse aller am Feldversuch beteiligten Daten auswertete, widerlegt. Das Lebendgewicht wurde durch die Tränkeform, insgesamt gesehen, nicht signifikant beeinflusst (siehe Dissertation HARNISCH (2012)). Der durchschnittliche Hämoglobingehalt der Enten dieser Untersuchungen schwankte zwischen 6,44 ± 0,09 mmol/l (Betrieb 2, Versuch) und 7,15 ± 0,07 mmol/l (Betrieb 1, Kontrolle), der Hämatokritgehalt zwischen 32,75 ± 0,40 % (Betrieb 3, Kontrolle) und 38,75 ± 0,48 % (Betrieb 2, Kontrolle). In Betrieb 1 und Betrieb 2 konnte sowohl in Bezug auf den Hämoglobin- als auch den Hämatokritgehalt ein signifikanter Unterschied, abgeleitet aus den geschätzten Randmitteln der Wechselwirkung Betrieb * Besuchsart des Regressionsmodells Hämoglobin und Hämatokrit, hinsichtlich der Kontroll- und Versuchsschlachtung festgestellt werden. In beiden Betrieben war das Ergebnis der Versuchsschlachtung signifikant geringer. Diese Werte decken sich mit den Ergebnissen von HATIPOGLU und BAGCI (1996). Von einer Hyperhydratation der Tiere kann daher nicht gesprochen werden. Die ermittelten IgY-Durchschnittswerte dieser Arbeit liegen zwischen 7,77 ± 0,74mg/ml (Betrieb 3, Kontrolle) und 12,63 ± 0,76mg/ml (Betrieb 1, Kontrolle). Hinsichtlich des IgY- Mittelwerts unterschieden sich weder die Kontrolltiere signifikant von den Versuchstieren. Es kann, wie auch in den Arbeiten von MANZ (2005) und HEUBACH (2007) festgestellt, kein nachteiliger Effekt der Rundtränken auf die IgY-Konzentrationen der Enten nachgewiesen werden. Die durchschnittliche Femurknochenlänge bewegte sich zwischen 67,48 ± 0,43 mm (Betrieb 2, Kontrolle) und 69,38 ± 0,46 mm (Betrieb 3, Versuch), die Breite zwischen 6,63 ± 0,06 mm (Betrieb 1, Versuch) und 6,99 ± 0,07 mm (Betrieb 2, Kontrolle) und die Höhe zwischen 7,98 ± 0,06 mm (Betrieb 2, Kontrolle) und 8,48 ± 0,06 mm (Betrieb 3, Versuch). Der durchschnittliche Tibiotarsus maß hingegen in der Länge zwischen 110,56 ± 0,55 mm (Betrieb 1, Kontrolle) und 112,30 ± 0,63 mm (Betrieb 1, Versuch), in der Breite zwischen 7,04 ± 0,06 mm (Betrieb 1, Kontrolle) und 7,62 ± 0,08 mm (Betrieb 2, Versuch) und in der Höhe zwischen 6,32 ± 0,05 mm (Betrieb 2, Kontrolle) und 6,73 ± 0,10 mm (Betrieb 3, Kontrolle). Bei den Größenparametern konnten in Bezug auf die Besuchsart und das Geschlecht der Tiere diverse signifikante Unterschiede festgestellt werden. Ein einheitliches Muster, aus dem allgemein gültige Schlüsse gezogen werden könnten, war nicht abzuleiten. Die gemittelte Bruchfestigkeit (± SEM) der Femura lag zwischen 230,07 ± 4,18 N (Betrieb 1, Versuch) und 235,66 ± 3,71 N (Betrieb 3, Versuch), die der Tibiotarsi zwischen 172,23 ± 4,64 N (Betrieb 1, Versuch) und 195,15 ± 4,64 N (Betrieb 2, Versuch). Die Dehnung der Femura bewegte sich zwischen 2,02 ± 0,04 mm (Betrieb 1, Kontrolle) und 2,18 ± 0,05 mm (Betrieb 3, Kontrolle), die der Tibiotarsi zwischen 3,80 ± 0,10 mm (Betrieb 2, Versuch) und 4,36 ± 0,12 mm (Betrieb 3, Versuch). In keinem der Betriebe zeigte sich hinsichtlich der Knochenbruchfestigkeit ein signifikanter Einfluss der Wechselwirkung Betrieb * Besuchsart oder Betrieb * Besuchsart * Geschlecht innerhalb des dazugehörigen Regressionsmodells in einer Konstellation, welche im Rahmen dieser Arbeit interessant wäre. Eine kontinuierliche Beeinflussung der Dehnung durch die Besuchsart oder das Geschlecht zeigte sich nicht, auch wenn in Betrieb 3 der Dehnungswert der Femura der Kontrolltiere signifikant über dem der Versuchstiere lag und in Betrieb 1 ein Einfluss des Geschlechts erkennbar war. Bei der Bonitur der Paddel konnte in jedem Betrieb – unabhängig von der Besuchsart – eine Hyperkeratose-Rate von über 80% festgestellt werden. Insgesamt war eine signifikant höhere oder niedrigere Hyperkeratose-Rate während der Versuchsbesuche nicht zu verzeichnen. Das Boniturmerkmal "Nekrose der Paddel" ist dagegen von der Besuchsart abhängig. Die Chance des Boniturmerkmals "keine Nekrose der Paddel" verringert sich in allen drei Betrieben während der Besuchsart Versuch. In Betrieb 1 und Betrieb 2 reduziert sich die Chance signifikant (Betrieb 1: p = 0,012; Betrieb 2: p < 0,001). Nach MAYNE (2005) sind die Gründe für das Auftreten von Fußballendermatitis komplex. Zu den zwei wahrscheinlichsten Ursachen zählen feuchte Einstreu und Biotinmangel. Daher ist bei der Installation der Rundtränke unbedingt darauf zu achten, dass ein guter Wasserablauf im Stall gewährleistet ist. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf. Die Auswertung der Bonitur der Augen erfolgt zum Großteil in der Dissertation HARNISCH (2012). Bei insgesamt 8.300 Enten wurde eine betriebsunabhängige 3,9%ige Ulcus corneae-Rate festgestellt. Die Besuchsart hatte in Betrieb 2 einen signifikanten Einfluss (p = 0, 001), nicht aber in Betrieb 1 und Betrieb 3. Eventuell kann dies durch betriebsabhängige Faktoren erklärt werden und muss nicht zwingend mit der Wasserversorgung über die Rundtränke in Verbindung gebracht werden. Die deutschen Entenmäster bieten Pekingenten nur zögernd Wasservorrichtungen, wie sie in den EMPFEHLUNGEN IN BEZUG AUF PEKINGENTEN (ANAS PLATYRHYNCHOS) DES STÄNDIGEN AUSSCHUSSES DES EUROPÄISCHEN ÜBEREINKOMMENS ZUM SCHUTZ VON TIEREN IN LANDWIRTSCHAFTLICHER TIERHALTUNG (1999) gefordert werden, an. Sie nennen hierfür zum einen hygienische und zum anderen wirtschaftliche Gründe. Im Verlauf dieser Studie verbesserten sich die Hygiene- und Gesundheitsparameter oder blieben unverändert. Ausnahmen hierzu waren lediglich die signifikant höheren Keimzahlen in den Rundtränken im Vergleich zu den Nippeltränken und der Anstieg der Nekrose-Rate während der Besuchsart Versuch. Letztere kann wahrscheinlich durch ausreichende Entwässerung verbessert werden. Im Hinblick auf die Keimzahlen ist festzustellen, dass die gefundenen Gesamtkeimzahlen in Auffangschalen, welche in der Entenmast durchaus noch vorhanden sind, signifikant höher waren als in Rundtränken. Das pauschale Argument, dass der Einsatz von Rundtränken Tierhygiene und Tiergesundheit negativ beeinflusst, kann aus Sicht dieser Studie nicht bestätigt werden. Die Rundtränke AquaDuc T®, die den Enten Komfortverhalten ermöglicht, erfüllt aus Sicht der vorliegenden Ergebnisse die Voraussetzungen einer tiergerechten Wasserversorgung in der Praxis, und bietet die Möglichkeit die Empfehlungen des Ständigen Ausschusses des Europäischen Übereinkommens in Bezug auf Pekingenten hinsichtlich der Wasserversorgung umzusetzen.

Abstract

In its recommendations concerning Pekin ducks (Anas platyrhynchos), the Standing Committee of the European Convention for the Protection of Animals Kept for Farming Purposes (1999), requires that ducks with no access to bathing water must be provided with water resources that allow them to take in water with their beaks, to put their heads under water and to splash water over their bodies freely. In addition, they should be able to dip their heads in the water. This study investigated to what extent the AquaDuc T® drinking trough (Big Dutchman GmbH, Vechta) influences the welfare and health of Cherry Valley Pekin ducks (Wichmann Geflügelproduktionsgesellschaft mbh, Wachenroth) under conditions of practice. This study complements the works of HEUBACH (2007), KÜSTER (2007), KOPP (2005), MANZ (2005), NUSSER (2008) and REMY (2005), in which research was carried out into alternative methods of water supply for Pekin ducks in small groups. The tests were performed in three duck farming businesses, which had the capacity to feed between 7,500 and 13,500 birds. Depending on the farm, this equated to a stocking density of 19.9 – 20.5 kg/qm (6.6 – 6.8 birds/qm). All three barns had windows, and operated on a turnover system. The ducks were kept in cage-free husbandry with straw bedding. The AquaDuc T® bell drinker system was installed in each barn, positioned on the incline side to ensure the best possible water drainage. Eight alternating control and test runs (= type of visit) were carried out on both Farm 1 and Farm 3 and five on Farm 2 due to internal reasons. Whereas the birds had only been supplied with drinking water via nipple drinker systems in the control runs, they also had access to the bell drinkers during the test runs (starting at the age of 25 days over a time span of six hours per day, with a four-hour water supply). In contrast to the other two farms, Farm 1 had also installed drip pans underneath the nipple drinkers. Data was collected during two visits per farm and control/test run, in the timeframes of day 28 - 32 and 35 - 39 of age respectively. During every visit the levels of dust and ammonia were measured according to a specific formula, the different types of drinking troughs were sampled (drip pans, nipple drinkers, bell drinkers) and 100 ducks were evaluated (50 on the side of the barn away from the bell drinkers and 50 on the side with the bell drinkers). Video recordings were made at the same time and subjected to ethological analysis (cf. HARNISCH (2011)). The evaluation interpreted as part of this study included the parameters of pad hyperkeratosis, pad necrosis, contamination around the eye area, eye inflammation and presence of ulcus corneae. From each farm 20 male ducks and 20 female ducks were slaughtered in a one-off trial for a test and control visit. Apart from the slaughter parameters, measurements were taken of blood parameters, including levels of haematocrit, haemoglobin and Immunglobulin Y (IgY), as well as the breaking strength in Newton (N) of the femura and tibiae. The Bavarian State Research Centre for Agriculture (LfL) in Kitzingen, a teaching, testing and specialist centre for poultry husbandry, recorded the performance parameters for every control/test run as well as data on air temperature, air humidity and litter moisture. The quantitative study of the average total germ count and number of Enterobacteriaceae showed that the nipple drinking system performed best, with a total germ count of 10,950 ± 1,583 CFU/ml (n = 226) and an Enterobacteriaceae number of 113 ± 30 CFU/ml (n = 187). In the case of the bell drinkers, a total germ count of 3,955,864 ± 877,640 CFU/ml (n = 40) and an Enterobacteriaceae number of 14,763 ± 2,459 CFU/ml (n = 33) were detected. The worst result was achieved by the drip pans, as they were frequently contaminated with feed residues, feathers and dust particles. The total germ count here was revealed to be 5,174,412 ± 564,137 CFU/ml (n = 62) while the Enterobacteriaceae number was 47,301 ± 11,057 CFU/ml (n = 44). The time window was not found to have a significant influence on the germ count found. With regard to the qualitative analysis of the samples for salmonellae, it was possible to isolate salmonellae from one nipple drinker sample (n = 226), five bell drinker samples (n = 184) and nine drip pan samples (n = 62). The most frequently found strains were Serovar S. choleraesuis (ten times), S. arizonae (three times) and S. kottbus (twice). The analysis of double samples from bell drinkers (samples were taken at 10.00 o’clock whilst the bell drinkers were filled up with fresh water and then regularly at 12.00 o’clock) showed that the water samples taken at 10.00 o’clock generally had lower total germ counts and concentrations of Enterobacteriaceae than the samples taken from the bell drinkers at 12.00 o’clock. The mean values (± SEM) of the measured dust concentrations (n = 5 runs (Farm 2) or 8 runs (Farms 1 and 3)) varied, regardless of the farm, between 0.53 ± 0.01 mg/m3 (Farm 2, test, 1st time slot) and 1.08 ± 0.21 mg/m3 (Farm 1, control, 1st time slot). In none of the farms was it possible to establish that the type of visit had a significant influence on dust levels within a time slot. Nor was it possible to ascertain that the time slot had a significant influence within control or test visits. The dust levels in poultry houses quoted by PETERMANN (2006) and the dust levels in duck houses recorded by ZUCKER et al. (2005) were not reached during this work either in control or test runs. The measured concentrations of noxious ammonia (n = 5 runs (Farm 2) or 8 runs (Farms 1 and 3)) were, regardless of the farm, between 4.33 ± 1.21 ppm (Farm 2, control, 1st time slot) and 8.76 ± 0.24 ppm (Farm 2, test, 2nd time slot). As was the case with dust levels, in none of the farms was it possible to establish that the type of visit had a significant influence on ammonia levels within a time slot. Nor was it possible to ascertain that the time of the visit had any influence on ammonia concentrations in the air of the barn. Agreements drawn up between various German federal states on keeping Pekin ducks and the recommendations of the DLG (2000) say that the level of ammonia in the air inside the barn where the birds live should be below 10 ppm and must not exceed 20 ppm permanently. There was no breach of these requirements on any of the farms, (n)either during control visits (n)or test visits. In the trial slaughters carried out in cooperation with the LFL, the test animals from Farm 1 and Farm 3 performed significantly better than the control animals in terms of their live weight. However, this finding was refuted by the LfL, which used all the data involved in the field trial to analyse the findings of the slaughter. On the whole, live weight was not significantly influenced by the type of trough. The average haemoglobin level of ducks in these studies fluctuated between 6.44 ± 0.09 mmol/l (Farm 2, test) and 7.15 ± 0.07 mmol/l (Farm 1, control), the haematocrit level between 32.75 ± 0.40 % (Farm 3, control) and 38.75 ± 0.48 % (Farm 2, control). On Farm 1 and Farm 2, in relation to both the haemoglobin and the haematocrit levels it was possible to detect a significant difference, derived from the estimated marginal means of the interaction farm/type of visit in the haemoglobin and haematocrit regression model, with regard to the control and test slaughter. In both farms the results of the trial slaughter were significantly lower. These values correspond to the findings of HATIPOGLU und BAGCI (1996). It cannot be said therefore that the ducks were hyperhydrated. The average IgY values determined in this study lie between 7.77 ± 0,74 mg/ml (Farm 3, control) and 12.63 ± 0.76 mg/ml (Farm 1, control). With regard to the mean IgY value, neither the control ducks on Farm 2 nor those on Farm 3 varied significantly from the corresponding control ducks. As established in the studies by MANZ (2005) and HEUBACH (2007), it cannot be proved that the bell drinkers have a detrimental effect on the immune system of ducks. The average femur length varied between 67.48 ± 0,43 mm (Farm 2, control) and 69.38 ± 0.46 mm (Farm 3, test), the width between 6.63 ± 0.06 mm (Farm 1, test) and 6.99 ± 0.07 mm (Farm 2, control) and the height between 7.98 ± 0.06 mm (Farm 2, control) and 8.48 ± 0.06 mm (Farm 3, test). The average length of the tibiotarsus measured between 110.56 ± 0.55 mm (Farm 1, control) and 112.30 ± 0.63 mm (Farm 1, test), the width between 7.04 ± 0.06 mm (Farm 1, control) and 7.62 ± 0.08 mm (Farm 2, test) and the height between 6.32 ± 0.05 mm (Farm 2, control) and 6.73 ± 0.10 mm (Farm 3, control). In the case of size parameters, various significant differences could be detected in relation to the type of visit and the sex of the birds. It was not possible to deduce a consistent pattern from which generally valid conclusions could be drawn. The recorded breaking strength (± SEM) of femurs lay between 230.07 ± 4.18 N (Farm 1, test) and 235.66 ± 3.71 N (Farm 3, test), that of tibiotarsi between 172.23 ± 4.64 N (Farm 1, test) and 195.15 ± 4.64 N (Farm 2, test). The strain rate of femurs varied between 2.02 ± 0.04 mm (Farm 1, control) and 2.18 ± 0.05 mm (Farm 3, control), that of tibiotarsi between 3.80 ± 0.10 mm (Farm 2, test) and 4.36 ± 0.12 mm (Farm 3, test). With regard to the breaking strength of bones, none of the farms revealed significant influence to be exerted by the interaction of farm/type of visit or farm/type of visit/sex within the relevant regression model in a configuration that would be of interest within the framework of this study. There was no evidence that strain rate was consistently influenced by the type of visit or by sex, although on Farm 3 the strain value of the femurs of the control ducks was significantly higher than that of the test ducks and sex was determined to have an influence on Farm 1. The evaluation of the feet revealed a pad hyperkeratosis rate in excess of 80 % on every farm – regardless of the type of visit. On the whole, it was not possible to record a significantly higher or lower hyperkeratosis rate during test visits. In contrast, the evaluation "necrosis on feet" depends on the type of visit. The likelihood of the evaluation "no necrosis on feet" decreases on all three farms during test runs. On Farm 1 and Farm 2 the likelihood decreases significantly (Farm 1: p = 0.012; Farm 2: p < 0.001). According to MAYNE (2005), the reasons for the appearance of footpad dermatitis are complex. The two most likely causes are moist litter and a lack of biotin. When installing bell drinkers, therefore, it is essential to ensure that there is good water drainage in the barn. There is a need for further research here. The analysis of the eye evaluation is mainly carried out in the dissertation of HARNISCH (2012). Regardless of farm, an ulcus corneae rate of 3.9 % was detected in a total of 8,300 ducks. The type of visit had a significant influence (p = 0.001) on Farm 2, but not on Farm 1 and Farm 3. This may be attributable to factors dependent on the particular farms and does not necessarily have to be linked to water supply via bell drinkers. German duck farmers are being slow to implement the recommendations on Pekin ducks (Anas platyrhynchos) made by the Standing Committee of the European Convention for the Protection of Animals Kept for Farming Purposes (1999). They cite hygiene as one reason for this and economic considerations as another. Hygiene and health parameters either improved or remained unchanged during this study. The only exceptions were the significantly higher average total germ counts of the bell drinker systems compared to the nipple drinking systems and an increased rate of foot pad necrosis during test visits. It can be assumed that the latter can be prevented by adequate drainage. With regard to the germ counts it has to be noticed that the total germ counts of the drip pans which in duck farming still are existent were significantly higher than in bell drinkers. The general argument that the use of open water drinking systems is detrimental to animal welfare and health therefore cannot be confirmed. The AquaDuc T® bell drinker system complies with the requirements of animal-friendliy water supplies and offers the possibility to implement in practice the recommendations on Pekin ducks (Anas platyrhynchos) made by the Standing Committee of the European Convention for the Protection of Animals Kept for Farming Purposes (1999).