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Kraus, Armin (2003): MRT-Leberdiagnostik mit dem leberspezifischen Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA. Dissertation, LMU München: Faculty of Medicine
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Abstract

In a Phase III clinical trial the liver-specific MRI contrast agent Gd-EOB-DTPA was administered to 40 Patients. The substance showed very good tolerance. After intravenous bolus injection a non-specific vascular phase can be performed. After that liver-specific imaging is possible. Sensitivity and specificity in unenhanced MRI were 83% and 100% and could be increased to 91% and 98% by Gd-EOB-DTPA administration. Sensitivity and specificity in contrast-enhanced spiral-CT were 73% and 100%. Characterization rate could be increased from 92% in the unenhanced scans to 99% after Gd-EOB-DTPA administration. Biphasic spiral-CT showed a correct characterization rate of 93%. Quantitative assessment showed an increase of information content in the post-contrast scans due to a siginificant increase of liver-lesion contrast. Increased contrast-to-noise values are helpful to perform correct characterization. Gd-EOB-DTPA enhanced MRI of the liver is superior in detection and characterization of focal liver lesions to both unenhanced MRI and contrast-enhanced spiral-CT. Vascular and liver-specific imaging can be performed within one examination. This allows better treatment planning and higher efficiency in scanner utilization.

Abstract

Im Rahmen der Phase III der klinischen Prüfung des leberspezifischen MRT-Kontrastmittels Gd-EOB-DTPA wurde die Substanz 40 Patienten verabreicht. Die Substanz zeigte eine sehr gute Verträglichkeit. Nach der intravenösen Gabe als Bolus lässt sich zunächst eine unspezifische vaskuläre Phase beobachten. Anschliessend kann eine leberspezifische Bildgebung erfolgen. Die Sensitivität und Spezifität in der nativen MRT-Bildgebung betrug 83% und 100% und konnte durch GD-EOB-DTPA auf 91% und 98% gesteigert werden. Die kontrastmittelverstärkte Spiral-CT zeigte eine Sensitivität von 73% und eine Spezifität von 100%. Die Rate an richtigen Charakterisierungen konnte von 92% in den nativen Sequenzen auf 99% nach Gd-EOB-DTPA-Gabe gesteigert werden. Die Rate an richtigen Charakterisierungen in der kontrastverstärkten biphasischen Spiral-CT betrug 93%. Die quantitative Auswertung zeigte eine Erhöhung des Bildinformationsgehaltes durch einen signifikanten Anstieg des Leber-zu-Läsions-Kontrastes. Aus den Kontrast-zu-Rausch Werten in der dynamischen und leberspezifschen Phase lassen sich wichtige Hinweise auf die Charakterisierung fokaler Läsionen ableiten. Die Gd-EOB-DTPA-verstärkte MRT der Leber ist der nativen MRT sowie der kontrastmittelverstärkten Spiral-CT der Leber bei der Detektion und Charakterisierung fokaler Leberläsionen signifikant überlegen. Die Durchführung der vaskulären als auch der leberspezifischen Bildgebung ist in einem einzigen Untersuchungsdurchgang möglich. Durch die Möglichkeit einer besseren Geräteauslastung und der Fähigkeit, innerhalb eines einzigen Untersuchungsdurchganges Informationen zu gewinnen, für die sonst mehrere Einzeluntersuchungen im Sinne einer Stufendiagnostik notwenig wären, leistet Gd-EOB-DTPA einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten und kostengünstigen Diagnosefindung.