Logo
DeutschClear Cookie - decide language by browser settings
Albert, Isabell-Christin (2010): Der Pferdekopf - ein interaktives Lernprogramm. Dissertation, LMU München: Faculty of Veterinary Medicine
[img]
Preview
PDF
Albert_Isabell-Christin.pdf

3559Kb

Abstract

Mit der vorliegenden Arbeit steht erstmals ein ausführliches Lernprogramm für die systematische und topographische Anatomie des Pferdekopfes zur Verfügung. Behandelt werden alle relevanten Themen. Ausgenommen sind lediglich das Gehirn und die Sinnesorgane, die einem weiteren Programm vorbehalten bleiben. Damit verfügen die Studierenden im vorklinischen Abschnitt des Studiums erstmals über ein zeitgemäßes Unterrichtsmittel für die klinisch-topographische Anatomie des Pferdekopfes. Sie können damit den aus Zeitgründen oft nur knapp behandelten Lernstoff vor- und nacharbeiten. Zugleich bietet dieses Programm höheren Semestern und praktizierenden Tierärzten ein gründlich recherchiertes systematisches Nachschlagewerk, das aufgrund seines umfangreichen Indexes sehr benutzerfreundlich ist. Im schriftlichen Teil dieser Arbeit wurde der im Lernprogramm behandelte Stoff ausführlich dargestellt und anhand der fünf gängigsten deutschsprachigen Anatomiebücher („Lehrbuch der Anatomie der Haustiere“ (Band I-IV), „Anatomie der Haussäugetiere“, „Anatomie für die Tiermedizin“, „Atlas der Anatomie des Pferdes“ und „Praxisorientierte Anatomie und Propädeutik des Pferdes“) aufgearbeitet und diskutiert. Im Lernprogramm wurde der Lernstoff sowohl durch Texte, als auch durch eine Vielzahl von detailreichen Präparatefotos und klaren Schemazeichnungen sowie endoskopischen Filmen dargestellt. Programmiert wurde das Lernprogramm in HTML. Für die Präparatefotos wurden Schädel sowie ein ganzer und zwölf halbe Pferdeköpfe und etliche Teilpräparate verwendet, die unter einem enormen Arbeitaufwand präpariert wurden. Im Anschluss an die Präparation wurden die Köpfe plastiniert. Sie stehen somit den Studenten dauerhaft zur Verfügung und stellen eine Bereicherung der Präparierübungen dar. Da jedem Kopf ein anderes Themengebiet zugeteilt wurde, ist ein breites Spektrum mit verschiedenen Strukturen entstanden, wie es bis lang noch nicht vorhanden war. Zur Verdeutlichung von zusammenhängenden Strukturen und zur Darstellung von nicht präparierten Strukturen wurde auf Schemazeichnungen zurückgegriffen. Sowohl im schriftlichen Teil als auch im Lernprogramm werden auf diese Weise folgende Bereiche der systematischen und topographischen Anatomie des Pferdekopfes behandelt: die Knochen, die Muskeln, die Gefäße, die Lymphknoten, die Gehirnnerven (V, VII, IX-XII), der Atmungsapparat, der Verdauungsapparat und der Luftsack. Ein Quiz am Ende eines jeden Lernprogrammkapitels ermöglicht dem Lernenden zudem seinen derzeitigen Wissenstand zu überprüfen.

Abstract

For the first time ever, this thesis provides an extensive learning programme for the systematic and topographic anatomy of a horse’s head. Except the brain and sense organs which are subject to a further learning programme, all relevant topics are discussed within this learning programme. For the first time, this learning programme provides students in the pre-clinical stage of their studies with a contemporary teaching aid for the clinical-topographic anatomy of a horse’s head. The learning programme enables the undergraduate students to deepen their knowledge prior to or after a lecture since, due to time constraints, the content of the curriculum is often discussed only briefly. At the same time, this learning programme provides graduate students and practicing veterinarians with an in-depth reference book which is also very user-friendly due to its comprehensive index. The written part of this thesis outlines and discusses in detail the subject of the learning programme and is based on the five most established German-speaking text books for anatomy („The Anatomy of the Domestic Animals“ (Volume I-IV), „Anatomy of Domestic Mammals“, „Anatomie für die Tiermedizin“, „Anatomy of the Horse“ and „Praxisorientierte Anatomie und Propädeutik des Pferdes“). Within the learning programme, the content of the curriculum is further illustrated by text, detailed pictures of preparation, clear drawings as well as endoscopic films. The learning programme is programmed in HTML. Following a meticulous and time consuming dissection process, skulls as well as one whole and twelve half horse’s heads, in addition to other partial preparations, were used for the photographs of anatomical specimens. After the dissection, the heads were plastinated. Therefore the heads will serve the students permanently and are an enrichment to the dissection course. The fact that a specific topic was allocated to each specimen enabled the development of a broad spectrum of different structures. Drawings were used to demonstrate the context of structures and to demonstrate structures which were not prepared. Based on the aforementioned method, the following topics of the systematic and topographic anatomy of a horse’s head are processed within the written part of the thesis and the learning programme: the bones, the muscles, the vessels, the lymph nodes, the cranial nerves (V, VII, IX-XII), the respiratory apparatus, the digestive apparatus and the guttural pouch. A quiz at the end of each chapter of the learning programme enables the learner to check her or his current level of knowledge.